OLYMYPUS TEST & WOW – Wer will schon die Katze im Sack kaufen


In meinen Olympus Workshops frage ich die Teilnehmer immer, wie sie auf Olympus aufmerksam geworden sind und was letztenlich die Entscheidung ausgemacht hat, von der altgewohnten Spiegelreflexausrüstung zum Olympus System zu wechseln.

In den meisten Fällen ist es das Gewicht und die Größe der Spiegelrelfexausrüstung. Viele, die gerne reisen, haben die Erfahrung gemacht, dass sie immer mehr Probleme haben, die Ausrüstung ins Flugzeug zu bekommen. Auf der Reise selbst wird überlegt, welche Objektive im Hotelzimmer bleiben sollen, nur damit die Ausrüstung nicht zur Belastung wird, wenn man den ganzen Tag damit unterwegs ist. Jeder kennt das Dilemma, denn meistens hat man dann gerade das Objektiv nicht dabei, das man für ein bestimmtes Motive brauchen würde und ärgert sich, weil man das Motiv nicht so einfangen kann, wie man das eigentlich gerne möchte. So macht Fotografieren vielen keinen rechten Spaß mehr und sie beginnen, sich nach Alternativen umzusehen und eine davon ist ganz klar Olympus.

Natürlich ist so ein Umstieg immer schwer, wenn man Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte ein System gewohnt war und sich mit einer Marke in gewisser Weise verbunden fühlt. Man erkundigt sich bei anderen FotografInnen, sieht sich eine Unmenge an Testberichten im Internet an und ist versunsichert, weil man einfach nicht weiß, worauf man sich beim Umstieg auf ein anderes System, noch dazu wenn es einen kleineren Sensor verwendet, einlässt. Ein Umstieg auf ein anderes Kamerasystem kostet ja doch eine Stange Geld und will gut überlegt sein.

Aus diesem Grund bietet Olympus mit der Aktion „TEST & WOW“ Leuten, die einen Umstieg in Erwägung ziehen oder ihr erstes Kamerasystem anschaffen wollen an, die Olympus Kamera der Begierde einfach selbst zu testen. Was ist besser, als selbst zu vergleichen und herauszufinden, ob das neue System etwas taugt oder nicht? Ich kenne keinen anderen Kamerahersteller, der so eine Aktion anbietet.

In diesem Sinne, besucht die TEST &  WOW Website, wählt eine Kamera aus, macht Euch einen Abholtermin mit einem der angeführten Fotohändler aus und geht fotografieren. Selbst testen macht glücklich und bringt Sicherheit. Wenn Ihr Fragen während Eurer Testphase habt, seid Ihr herzlich dazu eingeladen, Euch an mich oder an Euren Fotohändler zu wenden. Ich bin sowieso fast immer für meine Schützlinge erreichbar 🙂

Liebe Grüße und Gut Licht
Euer Karl

E-M1 Mark II SET-File überarbeitet und als Download verfügbar


Ab sofort gibt es ein neues SET-File für die E-M1 Mark II zum downloaden. Wesentliche Änderungen gibt es bei der Handhabung der Autofokusfelder. Diese werden jetzt nicht mehr mittels Steuerkreuztasten verschoben, sondern mit dem vorderen und hinteren Einstellrad. Die Auswahl der Fokusfeldgröße erfolgt jetzt mittels oberer oder unterer Steuerkreuztaste und die Einstellungen für die Gesichtserkennung erfolgt mittels linker oder rechter Steuerkreuztaste.

Weiters habe ich die Einstellungen um meine bevorzugten Settings für Videoaufnahmen ergänzt.

THE OFFICIAL DIGITAL INTERACTIVE MAGAZINE FROM OLYMPUS UK


Liebe Leser!

Kennt Ihr schon das Englische Olympus Online Magazine? Wenn nicht, dann schaut doch einmal vorbei. Ihr findet dort viele interessante Artikel zum Olympus System, zu diversen Fotoprojekte, Erfahrungsberichte und vieles mehr.

HOW TO – RAW Entwicklung mit Capture One Pro 11


Dieses Mal möchte ich ein kleines Bearbeitungsbeispiel aus Capture One Pro 11 zeigen und ein paar Dinge zur Entstehung dieses Fotos erzählen.

Die Aufnahme habe ich im Herbst 2017 am Zingster Strand an der Ostsee gemacht. Zum Einsatz kam meine Olympus E-M1 Mark II mit dem MZuiko ED 12-40mm f2.8 Pro und ein LEE ND Filter (Big Stopper), der 10 Blenden schluckt. Die Aufnahme wurde bei 19mm Brennweite mit 15 Sekunden Belichtungszeit bei Blende 8 und ISO200 vom Stativ aus gemacht. Den Weißabgleich habe ich eigentlich immer auf WB-Auto stehen, da ich diesen meistens in Capture One noch nach Geschmack einstelle. Bei der Aufnahme geht es mir in erster Linie um die korrekte Belichtung meiner RAW-Datei, wobei ich in diesem Fall mit der Spotmessung der E-M1 Mark II auf den Himmel gemessen habe und die Belichtung nach rechts verschoben habe, aber so, dass es zu keiner Überbelichtung kam.

Hier die Originalaufnahme nach Import in Capture One Pro 11:

Das Histogramm der Originalaufnahme sieht so aus:

Mit Belichtungsautomatik ohne Korrektur wäre das Bild übrigens wesentlich dunkler geworden und würde anschließend zu rauschen beginnen, wenn man es in der RAW-Bearbeitung stärker aufhellen muss)

Im nächsten Schritt habe ich mich für einen Bildausschnitt im 3:2 Format entschieden und habe ihn noch ein wenig optimiert. Außerdem habe ich den Horizont noch exakt gerade gestellt:

Danach folgte die Einstellung des Weißabgleichs, wie gesagt nach Geschmack:

Anschließend habe ich die Belichtung noch ein wenig angehoben (ca. +1/3 EV Stufe), die Sättigung erhöht, mit dem Klarheitregler mehr Kontrast ins Bild gebracht (mein Lieblingsregler bei Landschaft und Architektur) und noch eine kleine Feinabstimmung mittels Tonwertkorrektur vorgenommen.

Die Werte für Schärfung und Entrauschung bleiben in Capture One von mir unangetastet, da sie aufgrund der Abstimmung von C1 auf die jeweilige Kamera bereits perfekt sind (aus meiner subjektiven Sicht).

Entwickelt wurde anschließend im TIFF-Format mit 16bit und sRGB Profil (wegen der Weiterverwendung im Internet). Danach habe ich das Foto in Adobe Photoshop noch gepimpt, indem ich ein paar störende Details im Sand weggenommen habe. Anschließend wurde das Bild auf 8bit und 1200px lange Kante heruntergerechnet, ein wenig nachgeschärft wegen dem leichten Schärfeverlust durch die Verkleinerung und als JPEG mit Stufe 10 gespeichert. Und hier ist das Ergebnis:

Fazit:

Grundsätzlich gehe ich, wie man sehen konnte, mit meinen Bildern sehr schonend vor und bearbeite möglichst wenig. Wichtigste Voraussetzung dafür sind aber bereits perfekt belichtete RAWs aus der Kamera.

In diesem Sinne wünsche ich Euch Gut Licht!

Bis zum nächsten Mal

Euer Karl

 

11. – 14.01.2018 – Themenschwerpunkt Reisefotografie auf der Wiener Ferienmesse – Olympus Fotowalks


Auf der Wiener Ferienmesse, die von 11. bis 14. Jänner 2018 stattfindet wird es einen Informationsstand „Reisefotografie“ in Kooperation mit der Wiener Fotoschule – powered by Olympus, ein Olympus Fotowalk-Gewinnspiel, Fotoworkshops, eine Fotoausstellung und das Ferienmesse Wien Reisekino geben.

Einige Olympus Fotowalks werde ich in Kooperation mit der Wiener Fotoschule leiten und zwar an folgenden Terminen:

  • Samstag, 13.1.2018 – 12:00 Uhr
  • Samstag, 13.1.2018 – 15:00 Uhr
  • Sonntag, 14.1.2018 – 12:00 Uhr
  • Sonntag, 14.1.2018 – 15:00 Uhr

Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei einem der Fotowalks treffen! Die restliche Zeit stehe ich am Samstag und Sonntag am Stand der Wiener Fotoschule für Eure Fragen betreffend Olympus Kamerasystem, etc. zur Verfügung.

Brennweite bei MFT, APS-C und VF – Der Cropfaktor – Die große Objektivreihe – 9/32 📷 Krolop & Gerst


Im Video von Martin Krolop und Anders Uschold geht es um das Thema Brennweite. Ich teile dieses Video, da die Unterschiede zwischen Vollformat, APS-C und MFT in Sachen Objektiv-Brennweite, Bildwinkel, Bildwirkung, Schärfentiefe, etc. sehr schön und vor allem verständlich erklärt werden. Gerade bei diesem Thema gibt es viele Ammenmärchen, Unsicherheiten und falsche Interpretationen.

Viel Spaß und Danke an Martin Krolop und Anders Uschold für diesen tollen Beitrag!

Quelle: https://youtu.be/om5iffxLYPM

Bildbearbeitungstipp – ND Filtereffekt ohne ND Filter


Wie kann man ein Foto machen, bei dem einem die Wolken scheinbar um die Ohren fliegen, wenn man ein passendes Motiv entdeckt, aber leider keinen Graufilter (ND-Filter) dabei hat? Nun, mir ist das bei diesem Motiv genauso ergangen. Das Bild entstand 2015, als ich nach einem Olympus Workshop in Hamburg auf der Rückreise nach Wien auf der A7 in Deutschland unterwegs war und vor Hammelburg auf eine Umfahrung abgeleitet wurde, da auf der Autobahn ein Lastwagen Ladegut verloren hatte und die Autobahn deshalb für längere Zeit gesperrt werden musste.

Zuerst war ich ein wenig verärgert, da noch einige Stunden Autobahnfahrt vor mir lagen und ich nicht wusste, wieviel Zeit mich diese Umfahrung kosten würde. Aber als ich die Erdfunkstation in Hammelburg sah, war mir die Zeit plötzlich völlig gleichgültig. So ein Motiv kommt einem nicht so oft vor die Linse und ich wollte die Funkstation effektvoll mit verwischten Wolken fotografieren, um dem Bild eine gewisse Dramatik zu geben. Den Kontrast zwischen den riesigen, in den Himmel ragenden Parabolantennen und den rasenden Wolken wollte ich zeigen, nur leider hatte ich keinen ND Filter wie den LEE Superstopper oder Bigstopper dabei. Also musste ich mir anders behelfen, um den gleichen Effekt zu erzielen. Wie das geht, möchte ich hier kurz beschreiben.

Was braucht man dazu?

  • Ein stabiles Stativ – Manfrotto 058 mit Manfrotto 410 Junior Getriebeneiger (nachdem es in Hamburg um Produktfotografie ging, hatte ich diesen 10kg Brocken dabei)
  • Eine Digitalkamera, mit der man Intervallaufnahmen (Zeitrafferserien) nach Möglichkeit automatisiert fotografieren kann – z.B. Olympus E-M1 (die anderen OM-Ds und die Pen F können das aber auch). Falls die Kamera intern keine Intervallaufnahmen ermöglicht, kann man die Aufnahmen natürlich auch händisch per Kabelauslöser machen, oder man hat einen Kabelauslöser mit integriertem Intervalltimer zur Hand
  • Ein Superweitwinkel, damit man die Parabolantennen noch imposanter darstellen kann – z.B. MZuiko Pro 7-14mm f2.8
  • Wenn man im RAW-Modus fotografiert braucht man auch einen RAW Konverter – in meinem Fall Capture One Pro 10
  • Photoshop CC

Wie funktioniert’s?

  • Zuerst erstellt man eine Aufnahmeserie die aus ca. 25-50 Einzelaufnahmen besteht und mit einem Zeitintervall von 1 Sekunde fotografiert wird. Für einen möglichst fließenden Effekt (ohne Stufen) sollte man lieber mehr Aufnahmen machen als zu wenig.
  • RAW-Bearbeitung aller Fotos und Ausgabe als Tiff 8bit (16bit wäre zwar besser, aber dann tun sich die meisten Pcs schwer)
  • Dann werden alle Bilder in der Adobe Bridge markiert und über das Menü Werkzeuge – Photoshop der Menüpunkt „Dateien in Photoshop Ebenen laden…“ ausgewählt
  • Photoshop wird geöffnet und nach und nach werden alle Fotos des Stapels als einzelne Ebenen in eine neue Photoshopdatei geladen
  • Jetzt muss man alle Ebenen zusammen markieren und im Menü Filter den Menüpunkt „Für Smartfilter konvertieren“ auswählen.
  • Danach werden die zuvor ausgewählten Ebenen zu einem Smartobjekt konvertiert
  • Jetzt muss man nur noch Menü Ebene – Smartobjektive – Stapelmodus die Methode „Mittelwert“ ausgewählt werden
  • Nach einer kleinen Denkpause wird alles was sich zwischen den einzelnen Aufnahmen nicht bewegt hat (Parabolantennen, Landschaft), knackscharf dargestellt, die Wolken jedoch, die mit jeder Einzelaufnahme natürlich weitergezogen sind, werden wunderbar dynamisch verwischt dargestellt. Dabei kann es sein, dass Stufeneffekte auftreten. Dies kann vermieden oder ganz verhindert werden, wenn man genügend viele Aufnahmen gemacht hat. In meinem Fall waren es einfach zu wenige Aufnahmen.
  • Ein wenig Feintuning da und dort mit dem Weichzeichnungsfilter „Bewegungsunschärfe“ rundet sie Sache ab, lässt die Stufen in den Wolken verschwinden und das Foto sieht aus, als ob man es mit einem starken 1000x ND Filter fotografiert hätte

Wie man sehen kann, sind für den künstlichen ND Filtereffekt doch einige Schritte und Feinkorrekturen und vor allem Photoshop in der gr0ßen Version notwendig. Will man diesen Effekt möglichst einfach erzielen, so lohnt sich die Investition in gute ND Filter, wie z.B. das Filtersystem von LEE.  Und zuguterletzt sollte man die Filter dann auch mithaben, wenn man sie braucht 🙂

In diesem Sinne, viel Spaß beim Nachmachen wünscht
Euer Karl Grabherr

Impressionen – Fotoreise Venedig 2017


Endlich bin ich dazugekommen, die Fotos von unserer heurigen Fotoreise zum Karneval in Venedig zu bearbeiten und ein paar Impressionen hier zu zeigen. In der Galerie werdet Ihr nur Schwarzweißfotos finden, nicht weil mir die Farbe in der Kamera ausgegangen ist, wie einer meiner Workshopteilnehmer schmunzelnd gemeint hat, sondern weil ich einfach riesige Lust hatte, die Bilder ausschließlich in Schwarzweiß zu bearbeiten und zu zeigen. Es gibt so viele Buntbildchen, die wir uns tagtäglich ansehen, da schadet es nicht, mit ein paar Schwarzweißfotos den Mainstream zu durchbrechen.

Schwarzweiß hat seinen eigenen Reiz, den man mit Worten nicht beschreiben kann. Es ist die Reduktion auf das Wesentliche, das Motiv, von dem Farbe allzu oft ablenkt. Sieht man sich Schwarzweißfotos an, beschäftigt man sich automatisch mehr mit den Bildinhalten. Es reicht auch nicht, einfach Bildern die Farbe zu nehmen, sondern fängt beim Fotografieren schon an. Wer öfter in Schwarzweiß fotografiert, sieht das fertige Bild schon vor sich und sucht sich die Motive entsprechend aus. Man kann auch nicht alles in Schwarzweiß fotografieren. Manche Motive wirken ganz einfach nur in Farbe.

Alle Fotos wurden übrigens mit der Olympus E-M1 Mark II bzw. Olympus Pen-F (da war das MZUIKO 17mm f1.8 fix drauf) fotografiert und in Capture One Pro 10 in Schwarzweiß entwickelt. Dabei habe ich nicht einfach die Farben aus den Bildern „rausgenommen“, sondern habe die Grauwerte einzelner Farben mittels Farbregler heller oder dunkler gemacht, um die Differenzierung der einzelnen Farben, die ja im fertigen Foto nicht mehr da sind, stärker herauszuarbeiten. Weiters habe ich den Tonwertumfang mittels Tonwertkurve und meinem Lieblingstool, dem Klarheitregler, optimiert. Wer gerne die Exif-Daten zu den Fotos sehen möchte, kann sich die Bilder auch auf meinem Flickr Account ansehen. Einfach auf den Button klicken.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Durchsehen der Bilder und vielleicht kommt der/die eine oder andere auf den Geschmack, auch einmal die Farbe wegzulassen 😁

In diesem Sinne wünsche ich Euch Gut Licht und ein schönes Wochenende, Euer
Karl Grabherr


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Tipp der Woche – 1 Stufe Abblenden bringt optimale Schärfe beim Einsatz des MC-14 Telekonverters


Allen, die das Olympus MZUIKO Pro 40-150mm f2.8 oder 300mm f4.0 ihr Eigen nennen, möchte ich heute einen kleinen Tipp geben.

Beide Objektive zeichnen sich durch eine sehr hohe Schärfeleistung schon ab Offenblende aus. Beim Einsatz des MC-14 Telekonverters habe ich die Erfahrung gemacht, dass beim Fotografieren mit Offenblende, in diesem Fall mit Blende 4 beim 40-150er und Blende 5.6 beim 3ooer (der Konverter schluckt 1 Blende), die Schärfe je nach Motiv variieren kann. Manchmal ist die Schärfe ähnlich gut wie ohne Konverter und manchmal könnte sie doch besser sein.

Deshalb mein Tipp. Blendet beim Fotografieren mit dem Konverter um 1 Blendenstufe ab und ihr erhaltet konsistente und knackscharfe Ergebnisse!

Den Graureiher habe ich mit folgenden Einstellungen fotografiert:

E-M1 Mark II + MZUIKO Pro 300mm f4 + MC14 | ISO 800 | Blende 8 | 1/2000sec. | Serienbild LOW mit mechanischem Verschluss und 10fps | C-AF | C-AF Sperre -1 | AF-Felder 9er Gruppe | EE1 – Eagle Eye Sucher | freihand mit deaktiviertem Stabilisator, da die Verschlusszeit ohnehin schon sehr kurz war und weil ich evtl. auftretende (ich nenne sie jetzt einmal) Interferenzen zwischen dem Stabilisator und der kurzen Verschlusszeit vermeiden wollte.

Das Foto habe ich in Capture One Pro 10 entwickelt, wobei ich nur den Bildausschnitt ganz geringfügig optimiert habe und die Klarheit ganz leicht (10) angehoben habe. Sonst wurden keine Korrekturen vorgenommen. Geschärft wurde mit den Defaulteinstellungen von Capture One Pro.

Fotografiert habe ich im Wasserpark in Wien.

WHY GEAR DOESN’T MATTER – Warum es nicht auf die Fotoausrüstung ankommt


Ich hatte seit langem wieder einmal eine mehr oder weniger müßige  Diskussion betreffend Kameraequipment und fühle mich jetzt danach, ein wenig darüber zu schreiben und ein sehr treffendes Video eines Kollegen zu teilen.

Ich finde solche Diskussionen völlig unsinnig, denn im Endeffekt zählt nur, was nach dem Fotografieren herauskommt, gleichgültig, ob das Foto mit einem Smartphone oder einer Mittelformat HighEnd Digitalkamera gemacht wurde. Es kommt in erster Linie auf den Inhalt eines Fotos an und ob es den Betrachter in irgendeiner Weise fesselt und ihn dadurch dazu bringt, sich länger als ein Augenzwinkern damit zu befassen.

Um Einwürfe gleich vorweg zu nehmen – in der Auftragsfotografie zählen natürlich andere Kriterien und in der Regel wählt ein Profi dann das Equipment, das genau für den zu erledigenden Job das geeignetste ist. Oft werden die Gerätschaften dann auch angemietet.

In unserer mehr und mehr schnelllebigen Zeit ist es geradezu eine Auszeichnung wenn man Freunden seine Fotos auf einem Smartphone oder Tablet zeigt und der Blick beim schnellen Drüberwischen über die Fotos bei manchen Bildern länger hängenbleibt.

Woran liegt es, dass die Leute über die Bilder nur drüberwischen, anstatt sie länger zu betrachten? Nun, ich denke, es liegt in erster Linie daran, dass die Fotos sehr oft nichts Besonderes zeigen. Sie sind austauschbar, oft ohne wirklichen Inhalt und daran kann die beste Fotoausrüstung nichts ändern. Das Ziel sollte also sein, sich mehr mit dem Motiv zu beschäftigen, verschiedene Kamerapositionen und weitere Gestaltungsmittel der Bildgestaltung anzuwenden um Spannung und Aussagekraft zu erzeugen. Das kann man einerseits lernen, wenn man sich mit den Regeln der Bildgestaltung befasst, andererseits muss man es aber auch schon ein wenig in den Genen haben, damit man die Regeln dann gekonnt auch einmal bricht, um ein Foto einmal mehr zu etwas Besonderem zu machen.

Mir wird manchmal meine Affinität zum Olympus System vorgeworfen und erklärt, dass es doch viel besseres Equipment gibt (mit größeren Sensoren – ein Hauptargument). Nun ja, mag sein, aber für mich passt es einfach und ich bin damit zufrieden. Auch meine Kunden sind zufrieden, also warum sollte ich daran etwas ändern? Wenn es einmal ein Auftrag erfordert, miete ich mir das entsprechende Equipment an, falls ich einmal zum Schluss komme, dass ich mit meinem System den Auftrag nicht erfüllen kann, oder der Kunde auf Mittelformat besteht. Das ist aber bisher nur sehr selten der Fall gewesen, besonders dann, wenn ich die Kosten für die Miete und den zeitlichen Mehraufwand für die Bildbearbeitung der viel größeren Dateien aus der Mittelformatkamera weiterverrechnen wollte.

Wenn mich jemand fragt, welches Kamerasystem er/sie sich kaufen soll, ist meine Antwort immer, dass es von allen Herstellern gute Kameras gibt, und dass es nur darauf ankommt, was ihm/ihr persönlich gefällt und zusagt. Was ich in den letzten paar Jahren aber auch dazusage ist, dass es nach Möglichkeit neben dem Smartphone 😁 keine DSLR mit ihrem optischen Sucher mehr sein sollte, da diese Systeme über kurz oder lang den Markt verlassen werden, zumindest im Amateursektor und das Geld dann schlecht angelegt wäre. Einerseits wäre man irgendwann nicht mehr zufrieden, weil die spiegellosen Systeme eindeutige Vorteile haben gegenüber klassischen DSLRs, sei es aufgrund des elektronischen Suchers, der ein direktes Feedback vor der Aufnahme ermöglicht oder wegen dem eindeutigen Gewichtsvorteil und andererseits könnte man in absehbarer Zeit sein DSLR Equipment nicht mehr zu reellen Preisen verkaufen, weil es dann niemanden mehr interessiert. Ich denke, dass ich da mit meiner Meinung nicht so falsch liege. Wenn ich also spiegellose Systeme empfehle, dann nicht weil ich Olympus verwende, denn es gibt auch andere hervorragende spiegellose Systemkameras und Objektive von Sony, Fuji, Panasonic, um nur die mainplayer zu nennen, sondern weil sich das Rad der Zeit einfach weiterdreht und es heute Kamerakonzepte gibt, die die alte Technik einfach ablösen werden.

Natürlich freue ich mich, wenn jemand auch Olympus verwendet wie ich, aber andere Mütter haben auch schöne Töchter und wie gesagt, es kommt mehr darauf an, was man mit seinem Fotoapparat anstellt, als darauf, was vorne draufsteht 😁

In diesem Sinne möchte ich hier noch das versprochene Video teilen. Viel Spaß!


31.03. bis 02.04.2017 – Fotoreise – Insel Helgoland – Olympus Naturfotografieworkshop


Bei dieser Fotoreise geht es auf die Insel Helgoland, die einzige Hochseeinsel Deutschlands, die ca. 70km vor der Deutschen Küste in der Deutschen Bucht liegt. Helgoland ist besonders unter Naturfotografen und Vogelbeobachtern sehr beliebt. Das ganze Jahr über tummeln sich Kegelrobben an den Stränden und Basstölpel, Trottellummen und Dreizehenmöwen bevölkern die hohen Felswände der Insel. Die beeindruckende Landschaft, die Fischer mit ihren Booten und die Architektur aus den 50ern tragen zum besonderen Flair von Helgoland bei. Die Insel ist außerdem autofrei bis auf wenige Ausnahmen, die aber allesamt elektrisch unterwegs sind und sogar Radfahren ist auf der Insel nur mit Sondergenehmigung erlaubt. Die Insel lädt ein, den alltäglichen Stress zurückzulassen und sich voll und ganz der Natur und Ihren Motiven zu widmen.

Olympus Austria wird uns für diese Fotoreise folgende Leihgeräte zur Verfügung stellen:

  • 2 x OM-D E-M1 Mark II
  • M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm 1:4.0 IS PRO
  • M.ZUIKO DIGITAL ED 40‑150mm 1:2.8 PRO
  • M.ZUIKO DIGITAL 1.4x teleconverter MC‑14
  • M.ZUIKO DIGITAL ED 75‑300mm 1:4.8‑6.7 II

Delta Marketing aus Graz wird uns 2 komplette LEE Filtersets für den Workshop zur Verfügung stellen

Inhalte

  • Tipps zur Bildgestaltung und Kameratechnik
  • Tierfotografie
  • Die Fotografie von sich rasch bewegenden Motiven (Vögel im Flug,..) wird ausgiebig trainiert
  • Landschaftsfotografie inkl. Umgang mit Verlaufs-, Grau- und Polfiltern. Dazu steht uns das Filtersystem von LEE Filters zur Verfügung
  • HDR Fotografie
  • Nachtfotografie
  • Startrails fotografieren, Timelapse Aufnahmen erstellen
  • Langzeitbelichtungen klassisch und mit LiveComposite (nur Olympus) bei Tag und Nacht
  • Professionelle Belichtungsmessung
  • Videoaufnahmen mit Olympus Systemkameras und DSLRs
  • ….

Hotelbuchung:

Über www.booking.com gibt es auch kurzfristig immer wieder günstige Angebote. Bisher habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.


Überfahrt Cuxhaven und retour – Wichtige Info:

Für die Überfahrt mit dem Bäderschiff von Cuxhaven nach Helgoland und retour sollten Sie unbedingt Fahrkarten vorab reservieren. Über folgenden link kommen Sie direkt zur Buchungsseite der Reederei Cassen Eils Gmbh:

http://www.cassen-eils.de/linienverkehr/insel-helgoland/


Alle Detailinformationen und die Möglichkeit zur Buchung finden Sie HIER (bitte anklicken)

Angekommen – Rollei Filterhalter für das Olympus 7-14mm f2.8 Pro

Vor 3 Tagen ist er endlich angekommen, der neue Rollei Filterhalter für mein Olympus 7-14mm f2.8 Pro.

Der erste Eindruck ist äußerst prositiv. Der Filterhalter wirkt sehr robust und passt perfekt auf das 7-14er. Der Preis ist mit 129 Euro im Vergleich zu anderen Herstellern moderat. Ich habe mich damit für ein System mit 150mm Steckfiltern entschieden um auch bei 7mm (14mm KB) vignettierungsfreie Aufnahmen zu erhalten. Bei den auf dem Markt verfügbaren Filterhaltern für 100mm Steckfilter gibt es bisher leider keine Version, die vignettierungsfreie Aufnahmen bei 7mm ermöglicht, obwohl mir 100er Filter alleine schon wegen der Größe lieber wären.

Ich kombiniere den Filterhalter mit Steckfiltern von Haida, die aus Glas gefertigt sind und mit denen ich schon gute Erfahrungen gemacht habe.

Kommendes Wochenende geht es nach Schladming, wo ich mit meinen Workshopteilnehmern unter anderem auch Langzeitbelichtungen mit ND-Filtern machen werde. Hier werde ich den Rollei Filterhalter und die Haida Filter auf Herz und Nieren testen und melde mich dann wieder mit einem Erfahrungsbericht. Wer gerne selbst testen möchte, ist herzlich eingeladen, kommendes Wochenende mit nach Schladming zu kommen. Es gibt noch freie Plätze. Das 300er f4.0 Pro wird übrigens auch dabei sein 🙂
Details zum Naturfotografie Workshop in Schladming und die Möglichkeit zur Buchung gibt es HIER (bitte anklicken)

Erfahrungsbericht – Schwarzweißfotografie mit der Olympus Pen F

Digitale Schwarzweißfotografie beschränkt sich, sofern die Fotos direkt aus der Kamera kommen sollen, bei den meisten Digitalkameras, DSLRs wie auch Systemkameras darauf, dass man einfach die Farben weglässt, ohne Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können. Nicht so bei Olympus!

Besonders die neue PEN F ist ein regelrechtes Kreativwerkzeug für Schwarzweißfotografen, denn man kann nicht nur eine Filmkörnung in 3 Stufen simulieren, sondern hat mit einem speziellen Hebel unter dem Moduswahlrad, der über den Daumen auch mit der Kamera am Auge bequem erreichbar ist, die Möglichkeit, gezielt die Tonwertkurve in den Lichtern und Schatten getrennt zu beeinflussen, verschiedene Farbfilter zu simulieren und in der Intensität einzustellen, um z.B. den blauen Himmel mittels Rotfilter abzudunkeln, wie man das auch in Analogzeiten gemacht hat und kann auch eine positive oder negative Vignettierung im Bild einstellen. Natürlich darf dabei auch die Möglichkeit einer Sepiatonung, etc. nicht fehlen, diese Einstellungen sind jedoch nicht direkt über den kleinen Hebel abrufbar, sondern können nur im Menü eingestellt werden.

Die Kamera speichert die Schwarzweißfotos als JPGs auf der SD Karte ab, bei Bedarf kann man aber natürlich auch eine RAW Datei parallel zum Schwarzweißfoto speichern, um sämtliche nachträgliche Bearbeitungsmöglichkeiten offen zu halten.

Ich fotografiere ja grundsätzlich seit ich 2003 auf die Digitalfotografie umgestiegen bin, ausschließlich im RAW Format, weil man das als Profi einfach tut und bearbeite alle meine Fotos im RAW-Konverter, auch Reportagenfotos! Nicht so im heurigen Sommerurlaub, den ich mit meiner Familie auf der Insel Rab in Kroatien verbracht habe. Nachdem wir diese Insel schon seit vielen Jahren besuchen, kenne ich dort so gut wie jeden Stein und es gibt fast nichts, was meinem fotografischen Auge entkommen ist 🙂
Nur war das wie gesagt bisher nur in RAW und wurde später als Farbfoto ausgearbeitet.

Nicht so in diesem Jahr, denn ich wollte mich voll und ganz der Schwarzweißfotografie mit der PEN F widmen und auch einmal ohne Nachbearbeitung auskommen. Natürlich habe ich, wie könnte es anders sein, zur Sicherheit auch RAWs mitfotografiert 🙂

Um meine Erzählung abzukürzen und zum Punkt zu kommen….ich habe die PEN F in Sachen Schwarzweißfotografie richtig lieben gelernt. Besonders die Beeinflussung der Gammakurve, die Simulation der Farbfilter zur Aufhellung oder Abdunkelung bestimmter Motivfarben und die Möglichkeit, Filmkorn zu simulieren, haben es mir richtig angetan. Die JPGs direkt aus der Kamera sind erstklassig und man kann sich die Bearbeitung im RAW Konverter wirklich sparen….Es kommt sogar ein wenig Leica M Feeling auf, wenn man mit der PEN F fotografiert.

Alle genannten Einstellungen können natürlich auch an den aktuellen OM-Ds vorgenommen werden, aber in der PEN F haben die Olympus Ingeneure die Bedienung optimiert.

Im Anschluss möchte ich Euch noch ein paar meiner Fotos aus dem heurigen Urlaub zeigen. Alle Fotos sind im Zuge von Spaziergängen in der Altstadt oder bei Stranderkundungen entstanden. Ich habe kein Stativ verwendet, alle Fotos wurden mit Festbrennweiten (7,5mm Samyang Fisheye und die m.Zuiko Primes 12mm f2.0, 17mm f1.8, 25mm f1.8, 45mm f1.8 und 75mm f1.8) aufgenommen und sind unbearbeitet direkt aus der Kamera. Viel Spaß!

Meine ersten Erfahrungen mit dem Olympus M.Zuiko Pro Digital 300mm f4.0

Seit ein paar Wochen bin ich nun stolzer Besitzer des Olympus M.Zuiko Pro 300mm f4.0 und konnte schon einige Erfahrungen mit diesem Objektiv sammeln.

Es gibt bereits viele Berichte im Web, die dem Objektiv eine hervorragende Schärfe und Auflösungsleistung attestieren und auch ich kann nur sagen, das Ding ist optisch ein Wahnsinn.

Dennoch gibt es ein paar Dinge, die man bei der Handhabung dieses Objektivs bedenken sollte. Ein kleiner Bootsausflug mit einem Freund, der  Nationalparkranger im Nationalpark Donauauen ist, sowie 3 weiteren Freunden, die auch begeisterte Olympus User sind, hat mich auf die Idee gebracht, ein wenig über meine Erfahrungen mit dem 300er zu berichten und ein paar Tipps zu geben.

Wir starteten gegen 17:00 Uhr, es war leicht bewölkt und wir waren im Schlauchboot in einem Seitenarm der Donau unterwegs und wollten Graureiher und Kormorane fotografieren. Der erste Graureiher ließ auch nicht lange auf sich warten und wir schlichen uns ganz langsam immer näher heran in der Hoffnung, dass wir nahe genug herankommen würden, ohne dass er wegfliegt. Es hätten ruhig noch mehr als 300mm (600mm KB) sein können, denn diese Vögel sind extrem aufmerksam und hauen sehr schnell ab, wenn man sich zu schnell bewegt oder zu nahe kommt. Den MC14 Extender hatte ich an dem Tag nicht dabei. Wir waren also ca. 100m entfernt und ich verspreizte mich im Boot, um eine halbwegs stabile Lage zum Anvisieren und Fotografieren zu bekommen. Der Einsatz eines Stativs wäre nicht möglich gewesen und hätte bei dem doch leicht schaukelnden Boot nichts gebracht. Also hielt ich mit dem 300er an der E-M1 an und versuchte den Vogel zu fotografieren. Dabei viel mir zuerst einmal auf, dass es extrem schwer ist, scharfzustellen, wenn das Ziel verhältnismäßig klein ist, das Boot schaukelt und man in Kleinbild umgerechnet ein 600er an der Kamera hat, denn die Bildstabilisierung setzt erst ein, sobald der Fokus sitzt und das warf ziemliche Probleme auf bei der langen Brennweite. Der Graureiher gab für den Autofokus ein sehr kleines Ziel ab und es war sehr schwer, bei der ganzen Schaukelei nicht auf den Hintergrund scharfzustellen. Ich musste mehrere Versuche mit dem kleinsten AF-Feld machen, bis der Fokus richtig traf und ich das Bild letztendlich mit einer 1/320 Sekunde Belichtungszeit (ich wollte den Stabilisator testen) machen konnte. Eine Umstellung auf den manuellen Fokus und Aktivierung des Bildstabilisators bei halb gedrücktem Auslöser ist zwar eine große Hilfe, bringt aber den Nachteil, dass man bei aktivierter Sucherlupe noch näher dran ist und das Bild trotz Stabi hin und her ruckt, wodurch man sich wiederum schwer tut, manuell scharfzustellen. Es ist ein Geduldspiel.

Aber nachdem ich ja nicht aufgebe wenn es um eine Lösungsfindung geht, habe ich dank der unendlichen Einstellmöglichkeiten meiner Olympus Kamera einen Weg gefunden, der das Ganze merkbar vereinfacht, noch dazu mit Autofokus! Dazu muss ich ein wenig ausholen 🙂

Wie funktioniert das Ganze? Nun ja, es sind ein paar Einstellungen, die in Kombination super funktionieren, wobei ich hier im Speziellen auf die E-M1 eingehe. Man kann die gleichen Einstellungen aber auch an den anderen OM-Ds ähnlich vornehmen.

1.) Meine Videoaufnahmetaste ist so eingestellt, dass ich damit zwischen AF und MF umstellen kann. Stellt Eure Kamera über das Touch-Menü, oder wie in meinem Fall über eine Funktionstaste auf MF. Wenn man den Fokusring des 300ers zurückzieht um auf MF zu stellen, funktioniert die Sache nicht, da wir im Endeffekt trotz MF-Einstellung automatisch fokussieren wollen 🙂

2.) Meine AEL/AFL-Taste ist so konfiguriert, dass ich im MF-Modus damit scharfstellen kann. Dazu geht ihr ins Zahnradmenü A und wählt den Menüpunkt AEL/AFL – S/C/M aus. Für MF wählt Ihr dort den MODE 3 aus, der es ermöglicht, mit der AEL/AFL-Taste zu fokussieren. Man kennt diese Funktion auch als „Back Button Focus“.

3.) Weiters ist meine FN2 Taste (hinter dem Auslöser) auf „VERGRÖSSERN“ eingestellt, d.h. wenn ich diese Taste drücke erscheint im Sucher ein grüner Rahmen und wenn ich noch einmal auf diese Taste drücke, wird das Sucherbild auf diesen Ausschnitt vergrößert. Den Vergrößerungsfaktor kann man, sobald man sich in der vergrößerten Ansicht befindet auch noch mit einem der Einstellräder verändern.

4.) Damit das ganze gut funktioniert, wollen wir noch, dass wenn der Auslöser in der vergrößerten Ansicht angetippt wird, das Sucherbild auf den gesamten Bildinhalt zurückspringt. Dazu müsst Ihr im Zahnradmenü D den Menüpunkt „LV Makro Modus“ auf Mode 1 stellen.

5.) Der Bildstabilisator muss so eingestellt werden, dass er schon bei halb gedrücktem Auslöser aktiv wird und nicht erst bei der Aufnahme. Dazu geht Ihr ins Zahnradmenü C und setzt den Menüpunkt Halb.Auslöser mit IS auf EIN.

So, jetzt seid Ihr sicherlich ein wenig verwirrt 🙂 und wollt wissen, was das ganze soll und vor allem was die ganze Einstellerei bringt. Und so gehts:

Zuerst stellt Ihr Eure Kamera über das Touchmenü oder eine FN Taste auf MF (nicht den Fokusring am Objektiv verwenden!). Danach visiert Ihr Eurer Motiv an und drückt auf die FN2 Taste, um das grüne Rechteck für die Ausschnittvergrößerung anzuzeigen, und jetzt kommt’s. Wenn Ihr jetzt die FN2 Taste noch einmal drückt, springt die Suchervergrößerung an und voilà, der Stabi fängt an zu arbeiten, ohne, dass Ihr den Auslöser halb drücken müsst!!! Jetzt könnt ihr per Autofokus auf das vergrößerte Bild scharfstellen, indem ihr die AEL/AFL-Taste drückt. Danach den Auslöser halb drücken, um auf den gesamten Bildausschnitt zu kommen und auslösen. Ich habe es einige Male getestet und es funktioniert ganz hervorragend.

So verwirrend für so manchen die vielfältigen Einstellmöglichkeiten bei den Olympus Kameras sind….aber das sollen andere einmal nachmachen. Olympus bekommt dafür von mir wieder einmal 100 Punkte! Was für ein System…WOW!

Jetzt wollt Ihr sicherlich auch noch das Foto mit dem Graureiher sehen. Hier einmal unbeschnitten und die 100% Ansicht. Fotografiert wurde bei ISO 400 mit einer 1/320 Sekunde und Blende 4 aus der Hand aus dem schaukelnden Boot.

 


 

 

Rollei – Filterhalter für das Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14mm f2.8 Pro

 

Ab sofort gibt es die Rollei Rechteckfilter-Halterung auch das Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8

Die neue Halterung aus Luftfahrt-Aluminium ermöglicht die gleichzeitige Verwendung von bis zu drei Filtern und ist mit den Rollei 150 mm Rechteckfiltern kompatibel. Passend dazu sind Filter in den Ausführungen Soft Nano IR GND, Reverse Nano IR GND, Hard Nano IR GND und Polfilter erhältlich.Die hohe Qualität der Ergebnisse lässt sich vor allem auf die hohe Farbtreue und die geringen Reflexionen der Filter zurückführen, die aus optischem HD-Glas mit Nano-Vergütung hergestellt werden. Die Rollei Rechteckfilter-Halterung mit 150 mm Breite ist auch für Nikon-, Canon-, Tamron- und Sigma-Modelle verfügbar.Die Profi Rechteckfilter-Halterung für Olympus ist ab sofort für ca. 150 Euro erhältlich.