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Vergleichstest Vollformat vs. Microfourthirds im Großformatdruck

Im diesem Video, das ich vor kurzem gefunden habe, geht es um den Vergleich zwischen einer Vollformatkamera (Canon 5D MKIV) mit 30MP und einer MFT Kamera (Olympus  E-M1 Mark II) mit 20MP geht, wenn man 1m große Prints angefertigt und dann direkt nebeneinander vergleicht. Ein kleiner Nebenaspekt, der im Video aber nicht herauskommt ist, dass das Bild der E-M1 Mark II auf ein Seitenverhältnis von 3:2 beschnitten wird, was natürlich bedeutet, dass das die Auflösung noch einmal etwas weniger wird. Trotzdem schlägt sie sich im Vergleichstest sehr gut.

22.09.2017 – Infotag der Wiener Fotoschule im Tiergarten Schönbrunn

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Bei diesem Infotag besteht die Möglichkeit Kameras und Objektive von Canon und Olympus kostenlos zu testen. An 4 verschiedenen Stationen steht Ihnen jeweils ein Trainer der Wiener Fotoschule zur Verfügung. In diesen Kurzworkshops steht die Praxis im Vordergrund.

Inhalte:

  • Tier Portraitfotografie
  • Gezielter Einsatz von Zeit und Blende
  • Effekte verschiedener Verschlusszeiten
  • Wirkung verschiedener Verschlusszeiten
  • Objektive sinnvoll einsetzen
  • Wertvolle Tipps und Tricks

Wer hat soll unbedingt lange Brennweiten mitbringen.

Treffpunkt: 12:30 Uhr beim Eingang Wiener Tiergarten Innen. Wir holen Euch dort ab und erklären den organisatorischen Ablauf. Wir bitten um pünktliches Erscheinen, da der Zeitplan sehr straff ist und wir an jeder Station genügend Zeit haben wollen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Eintritt im Wiener Tiergarten ist von jedem Teilnehmer selbst zu bezahlen.

Link zu Google Maps

Trainer:

  • Karl Füsselberger (Geschäftsführer Wiener Fotoschule)
  • Karl Grabherr (Berufsfotograf und Olympus Visionary)
  • Marc Graf (Berufsfotograf und Ökologe)
  • Christine Sonvilla (Biologin)

Erinnerung – 09.09.2017 – Olympus OM-D E-M1 Mark II Intensivworkshop bei United Camera in Wien 7


Wer am kommenden Samstag, den 9. September 2017 beim Olympus OM-D E-M1 Mark II Intensivworkshop bei United Camera in Wien 7 noch dabei sein möchte, kann sich direkt über den link weiter unten anmelden. Der Workshop startet um 10:00 Uhr und endet ca. um 17:00 Uhr. Ich freue mich auf Euch und verspreche Euch einen spannenden und informationsgeladenen Workshop!


Zum Programm:

In diesem ganztägigen Workshop lernen Sie Ihre neue Olympus E-M1 Mark II so richtig kennen. Wir werden zusammen eine sinnvolle Grundkonfiguration der Funktionstasten durchführen, Display- und Sucheranzeigen optimieren, wir besprechen alle Funktionen bis ins Detail und ich zeige Ihnen, wie Sie sich schnell zurechtfinden, um alle Einstellungen ohne Umstände rasch durchzuführen und die Möglichkeiten dieser Top-Kamera voll auszuschöpfen  zu können.

Ich selbst fotografiere seit 2003 sowohl auftragsmäßig, als auch privat mit wenigen Ausnahmen ausschließlich mit digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras von Olympus und kenne diese daher wie meine Westentasche. Seit 2015 bin ich Olympus Markenbotschafter. Profitieren Sie davon!

Inhalte:

  • Übersicht über die Bedienelemente am Kameragehäuse
  • Orientierung im Kameramenü und die wichtigen Kamerasettings
  • Optimale Belegung der  Funktionstasten für schnellere und einfachere Bedienung
  • Quickmenü am Touchdisplay für schnelle Einstellungen
  • Fotografieren mittels Touchbedienung am Display
  • Display und Sucher-Einstellungen für optimale Belichtungsvorschau vor der Aufnahme
  • Belichtungsmesserkalibrierung
  • Belichtungsmessmethoden – ESP, mittenbetonte Messung, Spot, Spot-HI, Spot-SH
  • Autofokus – S-AF, C-AF, Tracking, PreAF, MF, Fokusbegrenzug,…
  • ProCapture Fotografie mit Praxisbeispielen – Action einfangen, bevor Sie den Auslöser drücken
  • LiveBulb, LiveTime und LiveComposite
  • Zeitraffervideos
  • Focus Bracketing und Focus Stacking
  • WLAN – Fernsteuerung via Smartphone und Tablet, Bildübertragung, Geotagging
  • Tethered shooting – Praxistipps für Lightroom und Capture One User
  • …..

Voraussetzungen:

  • Bitte bringen Sie Ihre Olympus E-M1 Mark II und Ihre Wechselobjektive zum Workshop mit
  • Aufgeladenen Akku und Speicherkarte nicht vergessen

In unseren Fotoworkshops stehen mehrere Olympus-Kameras nebst Objektiven zur Verfügung, die leihweise genutzt werden können. Die Vergabe der Kameras erfolgt auf Anfrage, nach Buchungseingang und ohne Gewähr. Die Nutzung ist kostenfrei. Bitte nehmen Sie Ihre eigene SD-Speicherkarte zum Workshop mit.


Workshopleiter:

  • Karl Grabherr | Fotografenmeister | Olympus Ambassador

Workshopbeitrag:

  • € 159,-

Veranstaltungsort und Buchung:

  • United Camera Foto Academy, Westbahnstraße 23a, 1070 Wien
  • Dieser Workshop wird in Kooperation mit der United Camera Foto Academy durchgeführt.
  • Buchen Sie bitte direkt über die Website der United Camera Foto Academy

 

Brennweite bei MFT, APS-C und VF – Der Cropfaktor – Die große Objektivreihe – 9/32 📷 Krolop & Gerst


Im Video von Martin Krolop und Anders Uschold geht es um das Thema Brennweite. Ich teile dieses Video, da die Unterschiede zwischen Vollformat, APS-C und MFT in Sachen Objektiv-Brennweite, Bildwinkel, Bildwirkung, Schärfentiefe, etc. sehr schön und vor allem verständlich erklärt werden. Gerade bei diesem Thema gibt es viele Ammenmärchen, Unsicherheiten und falsche Interpretationen.

Viel Spaß und Danke an Martin Krolop und Anders Uschold für diesen tollen Beitrag!

Quelle: https://youtu.be/om5iffxLYPM

09.09.2017 – Olympus OM-D E-M1 Mark II Intensivworkshop


Am 9. September 2017 findet der nächste Olympus OM-D E-M1 Mark II Intensivworkshop in Kooperation mit United Camera in Wien 7 statt:

In diesem ganztägigen Workshop lernen Sie Ihre neue Olympus E-M1 Mark II so richtig kennen. Wir werden zusammen eine sinnvolle Grundkonfiguration der Funktionstasten durchführen, Display- und Sucheranzeigen optimieren, wir besprechen alle Funktionen bis ins Detail und ich zeige Ihnen, wie Sie sich schnell zurechtfinden, um alle Einstellungen ohne Umstände rasch durchzuführen und die Möglichkeiten dieser Top-Kamera voll auszuschöpfen  zu können.

Ich selbst fotografiere seit 2003 sowohl auftragsmäßig, als auch privat mit wenigen Ausnahmen ausschließlich mit digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras von Olympus und kenne diese daher wie meine Westentasche. Seit 2015 bin ich Olympus Markenbotschafter. Profitieren Sie davon!

Inhalte:

  • Übersicht über die Bedienelemente am Kameragehäuse
  • Orientierung im Kameramenü und die wichtigen Kamerasettings
  • Optimale Belegung der  Funktionstasten für schnellere und einfachere Bedienung
  • Quickmenü am Touchdisplay für schnelle Einstellungen
  • Fotografieren mittels Touchbedienung am Display
  • Display und Sucher-Einstellungen für optimale Belichtungsvorschau vor der Aufnahme
  • Belichtungsmesserkalibrierung
  • Belichtungsmessmethoden – ESP, mittenbetonte Messung, Spot, Spot-HI, Spot-SH
  • Autofokus – S-AF, C-AF, Tracking, PreAF, MF, Fokusbegrenzug,…
  • ProCapture Fotografie mit Praxisbeispielen – Action einfangen, bevor Sie den Auslöser drücken
  • LiveBulb, LiveTime und LiveComposite
  • Zeitraffervideos
  • Focus Bracketing und Focus Stacking
  • WLAN – Fernsteuerung via Smartphone und Tablet, Bildübertragung, Geotagging
  • Tethered shooting – Praxistipps für Lightroom und Capture One User
  • …..

Voraussetzungen:

  • Bitte bringen Sie Ihre Olympus E-M1 Mark II und Ihre Wechselobjektive zum Workshop mit
  • Aufgeladenen Akku und Speicherkarte nicht vergessen

In unseren Fotoworkshops stehen mehrere Olympus-Kameras nebst Objektiven zur Verfügung, die leihweise genutzt werden können. Die Vergabe der Kameras erfolgt auf Anfrage, nach Buchungseingang und ohne Gewähr. Die Nutzung ist kostenfrei. Bitte nehmen Sie Ihre eigene SD-Speicherkarte zum Workshop mit.


Workshopleiter:

  • Karl Grabherr | Fotografenmeister | Olympus Ambassador

Workshopbeitrag:

  • € 159,-

Veranstaltungsort und Buchung:

  • United Camera Foto Academy, Westbahnstraße 23a, 1070 Wien
  • Dieser Workshop wird in Kooperation mit der United Camera Foto Academy durchgeführt.
  • Buchen Sie bitte direkt über die Website der United Camera Foto Academy

 

Das Micro Four Thirds System wächst unaufhaltsam – Gesamtkatalog über alle Hersteller zum downloaden


Micro Four Thirds (abgekürzt MFT oder µFT nach dem SI-Präfix µ für „mikro“) bezeichnet einen im Wesentlichen von den Unternehmen Olympus und Panasonic entwickelten, speziell auf digitale, spiegellose Systemkameras abgestimmten Standard für Systemkomponenten wie zum Beispiel Objektivanschlüsse oder Blitzlichtgeräte.

Der für andere Hersteller offene, allgemeine Standard definiert unter anderem die Sensormaße, das Objektivbajonett samt Kommunikationsprotokoll, den Bildkreis und das Auflagemaß (19,25 mm), aber auch optische Anforderungen wie den maximalen Winkel zwischen auf den Sensor treffenden Lichtstrahlen. Damit ist Micro-Four-Thirds der einzige herstellerübergreifende Standard für spiegellose digitale Kamerasysteme und wird mittlerweile (Stand Dezember 2016) von über 30 Anbietern unterstützt.

Wie groß das Micro Four Thirds Anbebot bereits gewachsen ist wird mit dem aktuellen Gesamtkatalog über alle Hersteller eindrucksvoll dokumentiert. Sie können diese Katalog als PDF unter folgendem link downloaden:

http://www.four-thirds.org/en/common/pdf/catalog2017_en.pdf

Mythen und Märchen zu Äquivalenzbrennweite und -blende

Worin bestehen die Unterschiede  zwischen dem „kleinen“ Four Thirds Sensor in Olympus Systemkameras und Kleinbildsensoren in Vollformat DSLRs in Sachen Schärfentiefe, Lichtstärke, Brennweitenangaben, etc.

Allen, die sich ein wenig für die Physik und im Speziellen für die Physik in der Digitalfotografie interessieren, möchte ich den folgenden Beitrag nicht vorenthalten, den Reinhard Wagner (Autor vieler Olympus Kamerabücher) vor einiger Zeit im OLY-FORUM.COM  gepostet hat. Er klärt über viele falsche Annahmen auf, die immer wieder in der Diskussion unter FotografInnen aufkommen, sobald es um Größenunterschiede bei Aufnahmechips geht.

Originaltext von Reinhard Wagner:

Weil es immer wieder in Diskussionen auftaucht, hier vielleicht mal ein kleiner Grundlagenpost:

Die Brennweite eines Objektivs ist bei seiner Konstruktion festgelegt. Sie ändert sich nicht dadurch, dass man es an eine Kamera mit beliebig großem Sensor schraubt. Auch ohne Kamera hintendran hat das Objektiv genau diese Brennweite.

Die Blendenzahl eines Objektivs berechnet sich durch das Verhältnis von Brennweite zu Öffnung. Die Öffnung des Objektivs ändert sich nicht, egal, ob man das Objektiv nicht anschließt, oder an einen großen Sensor oder an einen kleinen Sensor anschließt. Sie ist eine Konstante des Objektivs, genauso wie die Brennweite.

Die Lichtstärke eines Objektivs wird durch die Blendenzahl angegeben. Sie ändert sich nicht dadurch, dass man ein anderes Aufnahmemedium dahintersetzt.

Was ändert sich durch die Änderung der Größe eines Aufnahmemediums?

Am Objektiv: gar nichts. Am Bild in der Bildebene: gar nichts.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass unterschiedliche Sensoren unterschiedliche Ausschnitte des Bildes wiedergeben. Ein 50mm f/1,4 hat an allen Sensoren die identische Abbildung. Es liefert nicht auf einmal eine größere Freistellung, nur weil es an einen Kleinbildsensor angeschraubt wird.

Um nun zu betrachten, welche Auswirkungen die Sensorgröße auf das Bild hat, das auf der Speicherkarte landet, nehmen wir Sensoren mit gleicher Auflösung an und gleicher Sensortechnologie.*
Wir nehmen des weiteren an, dass es sich beim betrachteten Objektiv um ein Objektiv handelt, dessen Bildkreis groß genug ist, um alle in Frage kommenden Sensoren auszuleuchten.

Wir betrachten als erstes die jeweiligen Schärfentiefen bei 2m Motiventfernung und 50mm f/1,4
FT-Sensor: 0,031m
KB-Sensor: 0,062m
Der Kleinbildsensor liefert also eine doppelt so große (!) Schärfentiefe bei identischem Objektiv. Das hat den Grund darin, dass der zulässige Zerstreuungskreis bei einem Kleinbildsensor natürlich entsprechend deutlich größer ist.

Wir betrachten den Bildwinkel: da der FT-Sensor nur die Mitte des Bildkreises abbildet und der KB-Sensor die vierfache Fläche hat, ändert sich scheinbar (!) der Bildwinkel. In Wirklichkeit ist der Bildwinkel des Objektivs natürlich konstant. Diese scheinbare Änderung durch den Ausschnitt sieht wie folgt aus:
FT-Sensor: 24°
KB-Sensor: 48°

Damit nun eine Vergleichbarkeit gegeben ist, werden nun jeweils Objektive mit anderem Bildwinkel verwendet.
FT-Sensor: 25mm
KB-Sensor: 50mm, jeweils f/1,4

Die Schärfentiefen sehen nun folgendermaßen aus:

FT-Sensor: 0,126m
KB-Sensor: 0,062m

Um mit dem KB-Sensor die Schärfentiefe von FT zu erreichen, muss man nun auf f/2,8 abblenden. Damit wird das Bild aber nicht nur schärfer, sondern auch dunkler – und zwar genau zwei Blendenstufen. Es erreicht nur noch ein Viertel des Lichtes die einzelne Photodiode. Um diesen Lichtverlust auszugleichen, muss die Kamera die Signalverstärkung am Sensor erhöhen – also von ISO 200 auf ISO 800. Das sorgt für mehr Rauschen.
Prinzipbedingt hat der Kleinbildsensor aber größere Photodioden, er kann also rauschärmer gebaut werden – und zwar genau um zwei Blendenstufen. Durch das notwendige Abblenden zur Erlangung der gleichen Schärfentiefe ist aber dieser Rauschvorteil egalisiert. Ein sogenanntes Nullsummenspiel.

Fazit: Bei gleichem Bildwinkel und gleicher Blende ist die Schärfentiefe bei Kleinbild geringer. Bei gleicher Brennweite und gleicher Blende ist die Schärfentiefe bei FT geringer. Um eine identische Freistellung bei gleichem Motiv und gleicher Blende wie bei einem Kleinbildsensor zu erreichen, benötigt man bei FT eine um den Faktor ca 1,4 kleinere Brennweite. Beispiel:
FT: 36mm, f/2, Schärfentiefe 0,086m
KB: 50mm, f/2, Schärfentiefe 0,088m

Dies ist zwar eine identische Schärfentiefe, nicht jedoch ein identisches Bild, weil der Bildwinkel unterschiedlich ist. Identische Bilder wurden aber bereits einen Absatz höher behandelt. Es wird jedoch deutlich, warum es mit FT durchaus problemlos möglich ist, freizustellen.

Nur mal so.

Zur Berechnung der Schärfentiefen wurden übrigens für den FT-Sensor ein Zerstreuungskreis von 0,0071mm und für den KB-Sensor von 0,014 verwendet.

grüße
Reinhard Wagner

*) Unterschiedlich große Sensoren mit gleicher Auflösung und gleicher Sensortechnologie gibt es nicht. Sie sind eine physikalische Unmöglichkeit. Im konkreten Fall gibt es zum Beispiel keinen Kleinbild-BSI-Sensor, einen Vergleichssensor zu den Sensoren der OM-D-Serie gibt es also nicht.