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What you see is what you get – mit der Olympus OM-D

Der große Vorteil, den spiegellose Systemkameras wie die Olympus OM-D haben, ist die Vorschau auf das fertige Foto schon vor der Aufnahme, d.h. Sie sehen schon vor dem Druck auf den Auslöser sowohl im EVF (electronic view finder), als auch auf dem großen Display auf der Kamerarückseite, wie hell Ihr Foto werden wird, wie sich Weißabgleicheinstellungen auswirken und es ist auch möglich, die zu erwartende Schärfentiefe zu prüfen, ohne dass das Bild abdunkelt, wie das sonst in Spiegelreflexkameras technisch bedingt der Fall ist.

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass sich bei Ihrer OM-D Einstellungen bei der Belichtungskorrektur oder wenn Sie manuell arbeiten, Einstellungen an Blende und Verschlusszeit nicht auf die Helligkeit der Anzeige auswirken, sondern das Bild immer gleich hell dargestellt wird. Keine Sorge, Ihre OM-D ist nicht kaputt, sondern arbeitet mit den werkseitigen Default-Einstellungen.

Damit Sie in den Genuss des direkten Feedbacks auf Belichtungseinstellungen kommen, müssen Sie eine kleine Einstellung im Kameramenü vornehmen und die geht so:

Drücken Sie die Menütaste an Ihrer Kamera, gehen Sie dort in das Zahnradmenü und wählen Sie das Disaplay-Menü (bei der OM-D E-M10 Mark II heißt das Menü „Anzeige“) aus:

Danach scrollen Sie hinunter und wählen Sie auf der zweiten Seite das Menü „LV-Erweiterung“ aus:

Hier sehen Sie die aktuellen Einstellungen (bei mir sind alle auf AUS, bei Ihnen steht wahrscheinlich „An1“):

Jetzt gehen Sie in die einzelnen Untermenüs und stellen alle auf „AUS“, das sichert Ihnen die WYSIWYG Ansicht vor der Aufnahme (im Hilfetext sehen Sie es noch einmal):

Wenn Sie im Fotostudio arbeiten, werden Sie mit der Einstellung „AUS“ keine Freude haben, denn dann sehen Sie nur schwarz. Üblicherweise wird man im Studio mit niedriger ISO-Einstellung, Zeiten um 1/125 – 1/250sec. und Blenden zwischen f4.0 bis ca. f8 arbeiten. Probieren Sie es aus, sie werden nur schwarz sehen. Für diesen Fall ist notwendig, die Einstellung für LV-Erweiterung auf „AN1“ zu stellen:

Die Einstellung „AN2“ entspricht einem Restlichtverstärker und hellt das Bild dermaßen auf, dass Sie sogar im Stockdunklen noch etwas im Sucher sehen. Hier steigt dann jede Spiegelreflex komplett aus. mit der OM-D sehen Sie noch immer genug um Ihren Bildausschnitt zu wählen und die Schärfe einzustellen. Allerdings hat diese Einstellung den Nachteil, dass Aufgrund der starken Signalverstärkung auch eine starke Verzögerung der Displayeinstellungen stattfindet. Ich bin draufgekommen, dass ich mit der Einstellung „AN1“ meistens das Auslangen finde:

Also nochmals zur Wiederholung :

LV-Erweiterung AUS ist ideal für alles, außer im Studio und Sie sehen vor der Aufnahme wie sich Belichtungskorrekturen bzw. manuelle Belichtungseinstellungen auf Ihr fertiges Foto auswirken.

Diesen und viele weitere Tipps erhalten Sie in meinem Olympus OM-D Workshop. Dieser Blogbeitrag war nur ein ganz kleiner Ausschnitt daraus. Wenn Sie also alles über Ihre OM-D erfahren wollen und nützliche Tipps und Tricks aus der Praxis erhalten möchten, lade ich Sie ein in meinen OM-D Workshop zu kommen. Es gibt 2 verschiedene davon und zwar einen, wo Sie auch die Grundlegen der Fotografie erlernen und gleichzeitig alles gleich an Ihrer OM-D umsetzen können und einen zweiten für diejenigen, die bereits Grundlagenkenntnisse haben und nur noch tiefer in ihre OM-D einsteigen möchten.

Informationen zu den aktuellen Workshopterminen sowie die Möglichkeit zur Buchung finden Sie in meinem Workshopkalender

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