Digitale Schwarzweißfotografie beschränkt sich, sofern die Fotos direkt aus der Kamera kommen sollen, bei den meisten Digitalkameras, DSLRs wie auch Systemkameras darauf, dass man einfach die Farben weglässt, ohne Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können. Nicht so bei Olympus!

Besonders die neue PEN F ist ein regelrechtes Kreativwerkzeug für Schwarzweißfotografen, denn man kann nicht nur eine Filmkörnung in 3 Stufen simulieren, sondern hat mit einem speziellen Hebel unter dem Moduswahlrad, der über den Daumen auch mit der Kamera am Auge bequem erreichbar ist, die Möglichkeit, gezielt die Tonwertkurve in den Lichtern und Schatten getrennt zu beeinflussen, verschiedene Farbfilter zu simulieren und in der Intensität einzustellen, um z.B. den blauen Himmel mittels Rotfilter abzudunkeln, wie man das auch in Analogzeiten gemacht hat und kann auch eine positive oder negative Vignettierung im Bild einstellen. Natürlich darf dabei auch die Möglichkeit einer Sepiatonung, etc. nicht fehlen, diese Einstellungen sind jedoch nicht direkt über den kleinen Hebel abrufbar, sondern können nur im Menü eingestellt werden.

Die Kamera speichert die Schwarzweißfotos als JPGs auf der SD Karte ab, bei Bedarf kann man aber natürlich auch eine RAW Datei parallel zum Schwarzweißfoto speichern, um sämtliche nachträgliche Bearbeitungsmöglichkeiten offen zu halten.

Ich fotografiere ja grundsätzlich seit ich 2003 auf die Digitalfotografie umgestiegen bin, ausschließlich im RAW Format, weil man das als Profi einfach tut und bearbeite alle meine Fotos im RAW-Konverter, auch Reportagenfotos! Nicht so im heurigen Sommerurlaub, den ich mit meiner Familie auf der Insel Rab in Kroatien verbracht habe. Nachdem wir diese Insel schon seit vielen Jahren besuchen, kenne ich dort so gut wie jeden Stein und es gibt fast nichts, was meinem fotografischen Auge entkommen ist 🙂
Nur war das wie gesagt bisher nur in RAW und wurde später als Farbfoto ausgearbeitet.

Nicht so in diesem Jahr, denn ich wollte mich voll und ganz der Schwarzweißfotografie mit der PEN F widmen und auch einmal ohne Nachbearbeitung auskommen. Natürlich habe ich, wie könnte es anders sein, zur Sicherheit auch RAWs mitfotografiert 🙂

Um meine Erzählung abzukürzen und zum Punkt zu kommen….ich habe die PEN F in Sachen Schwarzweißfotografie richtig lieben gelernt. Besonders die Beeinflussung der Gammakurve, die Simulation der Farbfilter zur Aufhellung oder Abdunkelung bestimmter Motivfarben und die Möglichkeit, Filmkorn zu simulieren, haben es mir richtig angetan. Die JPGs direkt aus der Kamera sind erstklassig und man kann sich die Bearbeitung im RAW Konverter wirklich sparen….Es kommt sogar ein wenig Leica M Feeling auf, wenn man mit der PEN F fotografiert.

Alle genannten Einstellungen können natürlich auch an den aktuellen OM-Ds vorgenommen werden, aber in der PEN F haben die Olympus Ingeneure die Bedienung optimiert.

Im Anschluss möchte ich Euch noch ein paar meiner Fotos aus dem heurigen Urlaub zeigen. Alle Fotos sind im Zuge von Spaziergängen in der Altstadt oder bei Stranderkundungen entstanden. Ich habe kein Stativ verwendet, alle Fotos wurden mit Festbrennweiten (7,5mm Samyang Fisheye und die m.Zuiko Primes 12mm f2.0, 17mm f1.8, 25mm f1.8, 45mm f1.8 und 75mm f1.8) aufgenommen und sind unbearbeitet direkt aus der Kamera. Viel Spaß!

2 Kommentare

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