10.06.2017 – Architekturfotografie Workshop am WU Campus Wien und Viertel Zwei


Dieser Workshop vermittelt sowohl die verschiedenen Arten der Architekturfotografie, wie die dokumentarische, die interpretierende und die subjektive Architekturfotografie, als auch die Arbeitstechniken die zum Erfolg führen. Der Umgang mit Perspektiven, Linien, Farben, Kontrasten, sowie die Belichtungsmessung in schwierigen Aufnahmesituationen will gelernt sein. Der WU-Campus und das Viertel Zwei in Wien bieten dazu den perfekten Rahmen. Wir werden sowohl Außenaufnahmen bei Tag und Nacht auf dem WU Campus Gelände und im benachbarten Viertel Zwei, als auch Innenaufnahmen im Learning Center (LC) des WU-Campus machen, das von der weltbekannten Architektin Zaha Hadid (http://www.zaha-hadid.com) designed wurde. Sowohl für die Aussenaufnahmen, als auch für die Innenaufnahmen benötigt man eine schriftliche Fotografiegenehmigung. Diese habe ich bereits für unsere Gruppe besorgt und die gemachten Fotos dürfen für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden.

Inhalte:

  • Was ist dokumentarische, interpretierende und subjektive Architekturfotografie
  • Welche Objektive kommen bei der Architekturfotografie zum Einsatz. Umgang mit Superweitwinkel-, Tilt-Shift-, und Fisheye Objektiven
  • Fotografieren mit Pol-, ND- und Verlaufsfiltern
  • Belichtung in der Architekturfotografie und Umgang mit großen Kontrastumfängen (Messung mit internem Kamerabelichtungsmesser und mit einem externem Spotbelichtungsmesser)
  • Wie macht man richtig und vor allem gezielt HDR Belichtungsreihen
  • Welches Stativ und welcher Stativkopf ist für Architekturfotografie am besten geeignet.
  • Panoramafotografie Basics wie Nodalpunkt-Bestimmung und Infos zu einfachen mobilen Panoramalösungen (Bitte nehmen Sie Ihren eigenen Panoramakopf mit, falls vorhanden).
  • Stürzende Linien korrigieren mittels Shift-Objektiv oder Digital Shift (z.B. Keystone Korrektur in Olymps Kameras), Korrektur stürzender Linien in der RAW-Bearbeitungssoftware (Lightroom, Camera-RAW, Capture One Pro)

Neu – Panomaxx 3 Panoramakopf für sphärische Panoramen (Kugelpanoramen)


Dieses Mal habe ich einen Tipp für die PanoramafotografInnen unter Euch. Wer mich schon länger kennt weiß, dass ich einer der ersten Fotografen in Österreich war, die sich mit Kugelpanoramen beschäftigt haben. Das war ca. im Jahr 2002. Damals habe ich mir meinen ersten sphärischen Panoramakopf für’s Stativ selbst zusammengebastelt, denn den einzigen, den man damals kaufen konnte gab es von Manfrotto und der konnte nur für einzeilige Panoramen verwendet werden, war richtig schwer, groß und vor allem teuer. Danach kam der SPH 303 von Manfrotto, den ich noch heute herumliegen habe und schon lange nicht mehr verwende, und der konnte schon für mehrzeilige Panoramen verwendet werden. Nodal Ninja und andere kamen viel später und sind recht teuer. Vor ca. 5 Jahren bin ich zum ersten Mal auf die Firma panorama-hardware.de Ltd. in Hamburg gestoßen und habe mir deren ersten sphärischen Panoramakopf, den Panomaxx 1 gekauft. Ich war damit immer sehr zufrieden, weil er recht kompakt war, ähnlich stabil wie der Nodal Ninja und vor allem weil der Preis sehr vernünftig war.

Jetzt gibt es den Panomaxx 3, der überall dort verbessert wurde, wo die ersten Versionen noch ihre Schwächen hatten. Ich habe mir diesen Panoramakopf vor kurzem zugelegt und kann ihn nur wärmstens empfehlen. Der Panoramakopf ist komplett aus Alu gefertigt, hat eine Arca-Swiss kompatible Schnellwechselplatte und einen Rotator, bei dem man die Anzahl der Bilder (Klickstops) pro 360° Umdrehung sehr einfach mittels Schraube einstellen kann. Beim Vorgänger musste man dazu noch spezielle Aluplättchen austauschen und den Kopf jedesmal auseinanderbauen.

Der Preis ist auch heiß, im Online Store von Panorama Hardware kostet der Panomaxx 3 Basic € 149 inkl. MwSt. (exkl. Versand)



Demnächst veranstalte ich seit langem wieder einen Panoramaworkshop in Wien, der in zwei Teilen angeboten wird. Im ersten Teil geht es um die Aufnahmetechnik und im zweiten Teil werden wir die im ersten Teil entstandenen Fotos mit PTGui stitchen und mit Pano2VR in ein interaktives Kugelpanorama konvertieren. Eine Druckversion für einen 360°x 160° Print darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Wer daran Interesse hat, kann mir vorab schon einmal einen Info per Mail schicken (studio@grabherr-photography.com). Die Termine werde ich in den kommenden Wochen ausschreiben.


Garden Gnome bringt Pano2VR Release 5.0 heraus

© Garden Gnome Software

Für alle Freunde der Panoramafotografie! Die Software Firma Garden Gnome hat die neue Panoramasoftware Pano2VR Release 5.0 herausgebracht.

Im April 2016 wird es von mir einen Workshop zum Thema Panoramafotografie geben, wo wir Kugelpanoramen fotografieren und mit PTGui und Pano2VR eindrucksvolle, bildschirmformatfüllende, interaktive HighRes Panoramen erstellen werden. Die Workshoptermine (Termin 1: Fotografie | Termin 2: Panoramastitching und Ausgabe) werden demnächst bekannt gegeben.

Ich selbst habe bereits 2002 meine ersten Kugelpanoramen für Architektur- und Industriekunden erstellt, unter anderem auch für das Technische Museum Wien, wo unser Panoramaworkshop stattfinden wird. Der Aufwand, den man damals betreiben musste, um Einzelbilder halbwegs ohne Artefakte zu einem Kugelpanorama zusammenzufügen, war enorm. Mit der heutigen Software geht das Gottseidank viel einfacher und schneller von der Hand.

2 aktuelle Beispiele von einem meiner Panoramaaufträge können unter folgendem link zum Gusto holen 🙂 betrachtet werden (fotografiert mit der Olympus E-M1 und dem 12-40er f2.8 Pro). Reinzoomen ist absolut erwünscht und die Panoramen funktionieren auf allen PCs, MACs, Tablets und Smartphones. Viel Spaß!

http://grabherr-photography.com/funky-monkey/

Detailinformationen zur neuen Pano2VR Release gibt es unter folgendem link:

http://us3.campaign-archive1.com/?u=80e4dd1e2825f0d7cee03e236&id=a0c492eb15&e=afc5dcaee8