15.09.2017 – Wien bei Nacht | Langzeit- und HDR Fotografie


Dieser Workshop ist für alle Kamerasysteme geeignet! Bei unserem Nachtspaziergang durch Wiens Innenstadt fotografieren wir sowohl Motive, die man problemlos mit einer Belichtung einfangen kann, als auch Motive, denen man ausschließlich mit HDR-Technik zu Leibe rücken kann, da sie sonst einfach nicht zu fotografieren sind. Ich zeige meine HDR-Technik, die nicht darauf beruht, einfach genügend unterschiedlich belichtete Fotos im Automatikmodus der Kamera zu machen und diese dann wieder automatisch durch ein HDR Programm zu jagen, sondern mein Ziel ist eine HDR-Aufnahme, die nicht wie HDR aussieht (obwohl das manchmal auch seinen Reiz haben kann),  sondern wie ein ganz normales Foto, nur eben mit dem Unterschied, dass es einen viel größeren Dynamikumfang abdeckt, als es mit einem einzigen Foto möglich gewesen wäre. Dazu braucht es aber eine gezielte Vorgangsweise und entsprechende Nachbearbeitung, die ich in diesem Fall ausschließlich mit Adobe Camera RAW bzw. Lightroom durchführe. Für die Olympus Fotografen unter Euch gehe ich im Speziellen auf die Kamerafunktionen LiveTime und LiveComposite ein und zeige die entsprechenden Einstellungen an den Kameras.

An diesem Workshopabend geht es in erster Linie um die Erarbeitung des Ausgangsmaterials für die weiterführende Bildbearbeitung im RAW-Konverter. Wer möchte, kann natürlich auch die in manche Kameras integrierte HDR-Funktion ausprobieren. Ihr werdet aber sehen, dass man damit meistens nicht das Ergebnis bekommt, das man im Vergleich dazu mit RAW-Aufnahmen erzielen kann.

Die Bearbeitung der Fotos wird in einem zweiten Workshop behandelt, bei dem wir unterschiedliche Werkzeuge verwenden werden. Es kommen die RAW-Konverter von Adobe (Adobe Camera RAW und Lightroom) zum Einsatz, wir werden aber auch mit dem HDR-Spezialisten Photomatix Pro arbeiten. Die Termine werden separat ausgeschrieben.

Voraussetzungen:

  • Für diesen Fotoworkshop brauchst Du keinerlei Grundkenntnisse
  • Bring bitte Deine eigene Digitale Spiegelreflexkamera oder Systemkamera und ein Stativ zum Workshop mit
  • Aufgeladenen Akku und evtl. Reserveakku, sowie Speicherkarte nicht vergessen!
  • Kabel Fernauslöser falls vorhanden

Workshopleiter:

  • Karl Grabherr | Fotografenmeister und Olympus Ambassador

Kosten:

  • Standardticket: 99 €
  • Ticket mit 10% Rabatt für Stammkunden und VÖAV Mitglieder: 89 €

Bildbearbeitungstipp – ND Filtereffekt ohne ND Filter


Wie kann man ein Foto machen, bei dem einem die Wolken scheinbar um die Ohren fliegen, wenn man ein passendes Motiv entdeckt, aber leider keinen Graufilter (ND-Filter) dabei hat? Nun, mir ist das bei diesem Motiv genauso ergangen. Das Bild entstand 2015, als ich nach einem Olympus Workshop in Hamburg auf der Rückreise nach Wien auf der A7 in Deutschland unterwegs war und vor Hammelburg auf eine Umfahrung abgeleitet wurde, da auf der Autobahn ein Lastwagen Ladegut verloren hatte und die Autobahn deshalb für längere Zeit gesperrt werden musste.

Zuerst war ich ein wenig verärgert, da noch einige Stunden Autobahnfahrt vor mir lagen und ich nicht wusste, wieviel Zeit mich diese Umfahrung kosten würde. Aber als ich die Erdfunkstation in Hammelburg sah, war mir die Zeit plötzlich völlig gleichgültig. So ein Motiv kommt einem nicht so oft vor die Linse und ich wollte die Funkstation effektvoll mit verwischten Wolken fotografieren, um dem Bild eine gewisse Dramatik zu geben. Den Kontrast zwischen den riesigen, in den Himmel ragenden Parabolantennen und den rasenden Wolken wollte ich zeigen, nur leider hatte ich keinen ND Filter wie den LEE Superstopper oder Bigstopper dabei. Also musste ich mir anders behelfen, um den gleichen Effekt zu erzielen. Wie das geht, möchte ich hier kurz beschreiben.

Was braucht man dazu?

  • Ein stabiles Stativ – Manfrotto 058 mit Manfrotto 410 Junior Getriebeneiger (nachdem es in Hamburg um Produktfotografie ging, hatte ich diesen 10kg Brocken dabei)
  • Eine Digitalkamera, mit der man Intervallaufnahmen (Zeitrafferserien) nach Möglichkeit automatisiert fotografieren kann – z.B. Olympus E-M1 (die anderen OM-Ds und die Pen F können das aber auch). Falls die Kamera intern keine Intervallaufnahmen ermöglicht, kann man die Aufnahmen natürlich auch händisch per Kabelauslöser machen, oder man hat einen Kabelauslöser mit integriertem Intervalltimer zur Hand
  • Ein Superweitwinkel, damit man die Parabolantennen noch imposanter darstellen kann – z.B. MZuiko Pro 7-14mm f2.8
  • Wenn man im RAW-Modus fotografiert braucht man auch einen RAW Konverter – in meinem Fall Capture One Pro 10
  • Photoshop CC

Wie funktioniert’s?

  • Zuerst erstellt man eine Aufnahmeserie die aus ca. 25-50 Einzelaufnahmen besteht und mit einem Zeitintervall von 1 Sekunde fotografiert wird. Für einen möglichst fließenden Effekt (ohne Stufen) sollte man lieber mehr Aufnahmen machen als zu wenig.
  • RAW-Bearbeitung aller Fotos und Ausgabe als Tiff 8bit (16bit wäre zwar besser, aber dann tun sich die meisten Pcs schwer)
  • Dann werden alle Bilder in der Adobe Bridge markiert und über das Menü Werkzeuge – Photoshop der Menüpunkt „Dateien in Photoshop Ebenen laden…“ ausgewählt
  • Photoshop wird geöffnet und nach und nach werden alle Fotos des Stapels als einzelne Ebenen in eine neue Photoshopdatei geladen
  • Jetzt muss man alle Ebenen zusammen markieren und im Menü Filter den Menüpunkt „Für Smartfilter konvertieren“ auswählen.
  • Danach werden die zuvor ausgewählten Ebenen zu einem Smartobjekt konvertiert
  • Jetzt muss man nur noch Menü Ebene – Smartobjektive – Stapelmodus die Methode „Mittelwert“ ausgewählt werden
  • Nach einer kleinen Denkpause wird alles was sich zwischen den einzelnen Aufnahmen nicht bewegt hat (Parabolantennen, Landschaft), knackscharf dargestellt, die Wolken jedoch, die mit jeder Einzelaufnahme natürlich weitergezogen sind, werden wunderbar dynamisch verwischt dargestellt. Dabei kann es sein, dass Stufeneffekte auftreten. Dies kann vermieden oder ganz verhindert werden, wenn man genügend viele Aufnahmen gemacht hat. In meinem Fall waren es einfach zu wenige Aufnahmen.
  • Ein wenig Feintuning da und dort mit dem Weichzeichnungsfilter „Bewegungsunschärfe“ rundet sie Sache ab, lässt die Stufen in den Wolken verschwinden und das Foto sieht aus, als ob man es mit einem starken 1000x ND Filter fotografiert hätte

Wie man sehen kann, sind für den künstlichen ND Filtereffekt doch einige Schritte und Feinkorrekturen und vor allem Photoshop in der gr0ßen Version notwendig. Will man diesen Effekt möglichst einfach erzielen, so lohnt sich die Investition in gute ND Filter, wie z.B. das Filtersystem von LEE.  Und zuguterletzt sollte man die Filter dann auch mithaben, wenn man sie braucht 🙂

In diesem Sinne, viel Spaß beim Nachmachen wünscht
Euer Karl Grabherr

10.06.2017 – Architekturfotografie Workshop am WU Campus Wien und Viertel Zwei


Dieser Workshop vermittelt sowohl die verschiedenen Arten der Architekturfotografie, wie die dokumentarische, die interpretierende und die subjektive Architekturfotografie, als auch die Arbeitstechniken die zum Erfolg führen. Der Umgang mit Perspektiven, Linien, Farben, Kontrasten, sowie die Belichtungsmessung in schwierigen Aufnahmesituationen will gelernt sein. Der WU-Campus und das Viertel Zwei in Wien bieten dazu den perfekten Rahmen. Wir werden sowohl Außenaufnahmen bei Tag und Nacht auf dem WU Campus Gelände und im benachbarten Viertel Zwei, als auch Innenaufnahmen im Learning Center (LC) des WU-Campus machen, das von der weltbekannten Architektin Zaha Hadid (http://www.zaha-hadid.com) designed wurde. Sowohl für die Aussenaufnahmen, als auch für die Innenaufnahmen benötigt man eine schriftliche Fotografiegenehmigung. Diese habe ich bereits für unsere Gruppe besorgt und die gemachten Fotos dürfen für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden.

Inhalte:

  • Was ist dokumentarische, interpretierende und subjektive Architekturfotografie
  • Welche Objektive kommen bei der Architekturfotografie zum Einsatz. Umgang mit Superweitwinkel-, Tilt-Shift-, und Fisheye Objektiven
  • Fotografieren mit Pol-, ND- und Verlaufsfiltern
  • Belichtung in der Architekturfotografie und Umgang mit großen Kontrastumfängen (Messung mit internem Kamerabelichtungsmesser und mit einem externem Spotbelichtungsmesser)
  • Wie macht man richtig und vor allem gezielt HDR Belichtungsreihen
  • Welches Stativ und welcher Stativkopf ist für Architekturfotografie am besten geeignet.
  • Panoramafotografie Basics wie Nodalpunkt-Bestimmung und Infos zu einfachen mobilen Panoramalösungen (Bitte nehmen Sie Ihren eigenen Panoramakopf mit, falls vorhanden).
  • Stürzende Linien korrigieren mittels Shift-Objektiv oder Digital Shift (z.B. Keystone Korrektur in Olymps Kameras), Korrektur stürzender Linien in der RAW-Bearbeitungssoftware (Lightroom, Camera-RAW, Capture One Pro)

21.05.2017 – Workshop Langzeitfotografie – Wasserfälle entlang des Bärentrails im Waldviertel


Bei diesem ganztägigen Workshop werden wir uns ausgiebig der Langzeitfotografie und dem Thema Wasser widmen. Die Suche nach dem perfekten Bildausschnitt, der Einsatz von Graufiltern zur Verlängerung der Belichtungszeit und Polfiltern zur Steuerung von Reflexen, als auch die gezielt durchgeführte Belichtungsmessung und Interpretation der Messwerte für perfekte Ergebnisse, sind unsere Hauptthemen.

Der Höllfall und der Lohnbachfall im Waldviertel (Infos unter: http://www.baerentrail.at) bieten dazu die perfekte Szenerie und laden dazu ein, sich zurückzunehmen, einen Gang herunterzuschalten und sich der bewußten und kreativen Fotografie zu widmen. Es geht nicht um den schnellen Schuss, sondern um die Auseinandersetzung mit dem Motiv (der amerikanische Landschaftsfotograf Ansel Adams nannte diesen Prozess „Prävisualisierung“, d.h. die Vorstellung vor dem inneren Auge, wie das fertige Ergebnis aussehen soll), die Suche nach dem perfekten Bildausschnitt, die gezielte Messung der Belichtung mittels Spotmeter (in der Kamera oder mit dem Handbelichtungsmesser), sowie die Interpretation der Messwerte nach dem Zonensystem, die manuelle Einstellung von Belichtungszeit und Blende, die Berücksichtigung von Filterfaktoren, die manuelle Einstellung der Entfernung für eine gezielte Steuerung des Schärfenbereichs, kurzum, es geht um Fotografie im klassischen Sinn.

Meine Aufgabe ist dabei, Sie durch den gesamten Prozess zu führen und ich möchte Sie damit für die langsame Art der Fotografie begeistern.

Inhalte:

  • Bildgestaltung!
  • Professionelle Belichtungsmessung und motivgerechte Interpretation der Messwerte
  • Einsatz von Graufiltern für extreme Langzeitbelichtungen über Minuten
  • Einsatz von Polarisationsfiltern zur Steuerung der Reflexe auf Wasser und Blattwerk
  • Berechnung und Berücksichtigung von Verlängerungsfaktoren beim Einsatz von Filtern
  • Richtige Herangehensweise beim Erstellen von HDR-Ausgangsmaterial im RAW-Format
  • Speziell für Olympus Fotografinnen und Fotografen – Langzeitbelichtungen mit LiveBulb, LiveTime und LiveComposite

10.06.2017 | 14:00 – 21:00 Uhr | Architekturfotografie Workshop am WU Campus Wien und Viertel Zwei


Dieser Workshop vermittelt sowohl die verschiedenen Arten der Architekturfotografie, wie die dokumentarische, die interpretierende und die subjektive Architekturfotografie, als auch die Arbeitstechniken die zum Erfolg führen. Der Umgang mit Perspektiven, Linien, Farben, Kontrasten, sowie die Belichtungsmessung in schwierigen Aufnahmesituationen will gelernt sein. Der WU-Campus und das Viertel Zwei in Wien bieten dazu den perfekten Rahmen. Wir werden sowohl Außenaufnahmen bei Tag und Nacht auf dem WU Campus Gelände und im benachbarten Viertel Zwei, als auch Innenaufnahmen im Learning Center (LC) des WU-Campus machen, das von der weltbekannten Architektin Zaha Hadid (http://www.zaha-hadid.com) designed wurde. Sowohl für die Aussenaufnahmen, als auch für die Innenaufnahmen benötigt man eine schriftliche Fotografiegenehmigung. Diese habe ich bereits für unsere Gruppe besorgt und die gemachten Fotos dürfen für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden.

Inhalte:

  • Was ist dokumentarische, interpretierende und subjektive Architekturfotografie
  • Welche Objektive kommen bei der Architekturfotografie zum Einsatz. Umgang mit Superweitwinkel-, Tilt-Shift-, und Fisheye Objektiven
  • Fotografieren mit Pol-, ND- und Verlaufsfiltern
  • Belichtung in der Architekturfotografie und Umgang mit großen Kontrastumfängen (Messung mit internem Kamerabelichtungsmesser und mit einem externem Spotbelichtungsmesser)
  • Wie macht man richtig und vor allem gezielt HDR Belichtungsreihen
  • Welches Stativ und welcher Stativkopf ist für Architekturfotografie am besten geeignet.
  • Panoramafotografie Basics wie Nodalpunkt-Bestimmung und Infos zu einfachen mobilen Panoramalösungen (Bitte nehmen Sie Ihren eigenen Panoramakopf mit, falls vorhanden).
  • Stürzende Linien korrigieren mittels Shift-Objektiv oder Digital Shift (z.B. Keystone Korrektur in Olymps Kameras), Korrektur stürzender Linien in der RAW-Bearbeitungssoftware (Lightroom, Camera-RAW, Capture One Pro)

Voraussetzungen:

  • Für diesen Workshop sollten Sie bereits Fotografie Grundlagenkenntnisse mitbringen (Umgang mit Zeit, Blende, ISO)
  • Bringen Sie bitte Ihre eigene Spiegelreflexkamera oder Systemkamera samt Objektiven mit. Bei Bedarf können Olympus Kameras leihweise zur Verfügung gestellt werden (bitte vorher rechtzeitig anfragen)
  • Bitte bringen Sie auf jeden Falls auch ein Stativ mit
  • Falls vorhanden, können Sie auch einen Panoramakopf mitbringen
  • Aufgeladenen Akku und evtl. Reserveakku, sowie Speicherkarte bitte nicht vergessen!
  • Kabelauslöser, Funkauslöser oder Smartphone-App (z.B. OI Share von Olympus) für erschütterungsfreie Auslösung

Für meine Fotoworkshops stehen mehrere Olympus-Kameras nebst Objektiven zur Verfügung, die leihweise genutzt werden können. Die Vergabe der Kameras erfolgt auf Anfrage, nach Buchungseingang und ohne Gewähr. Die Nutzung ist kostenfrei. Bitte nehmen Sie Ihre eigene SD-Speicherkarte zum Workshop mit.


Workshopleiter:

  • Karl Grabherr | Fotografenmeister und Olympus Ambassador

21.05.2017 | 09:00 – 19:00 Uhr | Langzeitfotografie – Wasserfälle entlang des Bärentrails im Waldviertel


Bei diesem ganztägigen Workshop werden wir uns ausgiebig der Langzeitfotografie und dem Thema Wasser widmen. Die Suche nach dem perfekten Bildausschnitt, der Einsatz von Graufiltern zur Verlängerung der Belichtungszeit und Polfiltern zur Steuerung von Reflexen, als auch die gezielt durchgeführte Belichtungsmessung und Interpretation der Messwerte für perfekte Ergebnisse, sind unsere Hauptthemen.

Der Höllfall und der Lohnbachfall im Waldviertel (Infos unter: http://www.baerentrail.at) bieten dazu die perfekte Szenerie und laden dazu ein, sich zurückzunehmen, einen Gang herunterzuschalten und sich der bewußten und kreativen Fotografie zu widmen. Es geht nicht um den schnellen Schuss, sondern um die Auseinandersetzung mit dem Motiv (der amerikanische Landschaftsfotograf Ansel Adams nannte diesen Prozess „Prävisualisierung“, d.h. die Vorstellung vor dem inneren Auge, wie das fertige Ergebnis aussehen soll), die Suche nach dem perfekten Bildausschnitt, die gezielte Messung der Belichtung mittels Spotmeter (in der Kamera oder mit dem Handbelichtungsmesser), sowie die Interpretation der Messwerte nach dem Zonensystem, die manuelle Einstellung von Belichtungszeit und Blende, die Berücksichtigung von Filterfaktoren, die manuelle Einstellung der Entfernung für eine gezielte Steuerung des Schärfenbereichs, kurzum, es geht um Fotografie im klassischen Sinn.

Meine Aufgabe ist dabei, Sie durch den gesamten Prozess zu führen und ich möchte Sie damit für die langsame Art der Fotografie begeistern.

Inhalte:

  • Bildgestaltung!
  • Professionelle Belichtungsmessung und motivgerechte Interpretation der Messwerte
  • Einsatz von Graufiltern für extreme Langzeitbelichtungen über Minuten
  • Einsatz von Polarisationsfiltern zur Steuerung der Reflexe auf Wasser und Blattwerk
  • Berechnung und Berücksichtigung von Verlängerungsfaktoren beim Einsatz von Filtern
  • Richtige Herangehensweise beim Erstellen von HDR-Ausgangsmaterial im RAW-Format
  • Speziell für Olympus Fotografinnen und Fotografen – Langzeitbelichtungen mit LiveBulb, LiveTime und LiveComposite

Voraussetzungen:

  • Fotografie Grundlagenkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Es wird alles eingehend direkt an Ihrer Kamera erklärt
  • Eigene digitale Spiegelreflexkamera oder Systemkamera. Bei Bedarf können Kameras und Objektive von Olympus für die Dauer des Workshops zur Verfügung gestellt werden
  • Stativ (möglichst stabil)
  • Falls vorhanden, abnehmbarer Kamerariemen
  • Kabelauslöser oder App zur berührungslosen Auslösung der Kamera
  • Falls vorhanden Polarisationsfilter und Graufilter.
    Für Objektive bis 77mm Durchmesser steht ein Filterhalter inkl. 100mm Steckfilter zur Verfügung.
    Für das Olympus Pro 7-14mm steht ein Filterhalter von Rollei, sowie ein ND1000 Graufilter in der Größe 150mm zur Verfügung. Damit sind auch bei 7mm (14mm KB) vignettierungsfreie Aufnahmen möglich.
  • Falls vorhanden, mehrere Reserveakkus
  • Speicherkarte nicht vergessen

In unseren Fotoworkshops stehen mehrere Olympus-Kameras nebst Objektiven zur Verfügung, die leihweise genutzt werden können. Die Vergabe der Kameras erfolgt auf Anfrage, nach Buchungseingang und ohne Gewähr. Die Nutzung ist kostenfrei. Bitte nehmen Sie Ihre eigene SD-Speicherkarte zum Workshop mit.


Workshopleiter:

  • Karl Grabherr | Fotografenmeister | Olympus Ambassador

07.04.2017 – Workshop – Wien bei Nacht | Langzeit- und HDR Fotografie


Am 7. April 2017 findet der nächste Wien bei Nacht Workshop für alle Kamerasysteme statt, bei dem wir uns intensiv dem Thema Langzeitfotografie und HDR-Fotografie widmen werden.

Bei einem Nachtspaziergang durch Wiens Innenstadt fotografieren wir sowohl Motive, die man problemlos mit einer Belichtung einfangen kann, als auch Motive, denen man ausschließlich mit HDR-Technik zu Leibe rücken kann, da sie sonst einfach nicht zu fotografieren sind. Ich zeige meine HDR-Technik, die nicht darauf beruht, einfach genügend unterschiedlich belichtete Fotos im Automatikmodus der Kamera zu machen und diese dann wieder automatisch durch ein HDR Programm zu jagen, sondern mein Ziel ist eine HDR-Aufnahme, die nicht wie HDR aussieht (obwohl das manchmal auch seinen Reiz haben kann),  sondern wie ein ganz normales Foto, nur eben mit dem Unterschied, dass es einen viel größeren Dynamikumfang abdeckt, als es mit einem einzigen Foto möglich gewesen wäre. Dazu braucht es aber eine gezielte Vorgangsweise und entsprechende Nachbearbeitung, die ich in diesem Fall ausschließlich mit Adobe Camera RAW bzw. Lightroom durchführe. Für die Olympus Fotografen unter Euch gehe ich im Speziellen auf die Kamerafunktionen LiveTime und LiveComposite ein und zeige die entsprechenden Einstellungen an den Kameras.

An diesem Workshopabend geht es in erster Linie um die Erarbeitung des Ausgangsmaterials für die weiterführende Bildbearbeitung im RAW-Konverter. Wer möchte, kann natürlich auch die in manche Kameras integrierte HDR-Funktion ausprobieren. Ihr werdet aber sehen, dass man damit meistens nicht das Ergebnis bekommt, das man im Vergleich dazu mit RAW-Aufnahmen erzielen kann.

Die Bearbeitung der Fotos wird in einem zweiten Workshop behandelt, bei dem wir unterschiedliche Werkzeuge verwenden werden. Es kommen die RAW-Konverter von Adobe (Adobe Camera RAW und Lightroom) zum Einsatz, wir werden aber auch mit dem HDR-Spezialisten Photomatix Pro arbeiten. Der Termin steht derzeit noch nicht fest, wird aber in den nächsten Tagen separat angekündigt.

Für mehr Information zum Workshop und die Möglichkeit zur Buchung klicke auf den Button


Testen Sie die E-M1 Mark II, M.ZUIKO Pro Objektive und LEE Filter beim Naturfotografieworkshop auf der Insel Helgoland


Von 30. März bis 2. April findet der erste Naturfotografieworkshop auf der Nordseeinsel Helgoland im heurigen Jahr statt. Wir fotografieren Kegelrobben, Trottellummen, Dreizehenmöwen und Basstölpel, werden uns aber auch sehr intensiv mit der Landschaftsfotografie, Langzeitfotografie und Nachfotografie inkl. Startrails auseinandersetzen.

  • Olympus Austria stellt uns für diesen Workshop 2 OM-D E-M1 Mark II Gehäuse, sowie je ein M.ZUIKO Pro 300mm f4.0, ein M.ZUIKO Pro 40-150mm f2.8, einen MC14 Telekonverter und ein M.ZUIKO DIGITAL ED 75‑300mm 1:4.8‑6.7 II kostenlos zur Verfügung. Bei Bedarf kann ich außerdem aus meinem Demoequipment eine E-M1, 2 E-M5 Mark II und 2 E-M10 Mark II samt Objektiven zur Verfügung stellen.
  • Weiters wird uns Clemens Cichocki von der Firma Delta Marketing in Graz 2 komplette LEE Filtersets in den Größen 100mm und 150mm für den Workshop zur Verfügung stellen. Diese Sets beiinhalten Polfilter, Graufilter und Grauverlaufsfilter, die wir für unsere Landschaftsaufnahmen und Langzeitbelichtungen verwenden können.
  • Ich selbst werde als Fotocoach die ganze Zeit zur Verfügung stehen, alle technischen und gestalterischen Fragen der Teilnehmer beantworten und bei der Umsetzung eindrucksvoller Fotos tatkräftig unterstützen. Eines kann ich schon jetzt versprechen……es wird sehr intensiv!!!

Der Workshop auf Helgoland dauert von 30.3. bis 2.4. Ich werde am Sonntag, den 2.4. nachmittags mit dem Bäderschiff nach Cuxhaven zurückfahren und am 3.4. in Hamburg fotografieren. Alle, die in Helgoland dabei sind, lade ich herzlich dazu ein, mich auch in Hamburg zu begleiten. Auch hier wird es wieder sehr intensiv und ich habe vor, bis spät in die Nacht zu fotografieren (Speicherstadt, Elbphilharmonie,…). Am 3.4. ist dann die Rückreise nach Wien geplant.

Ich freue mich auf Sie und verspreche Ihnen schon jetzt einen sehr intensiven, spannenden und vor allem lehrreichen Naturfotografieworkshop!

 

09.02.2017 – WORKSHOP – Wien bei Nacht – Langzeitfotografie, HDR Fotografie und Olympus Live Composite


Städtefotografie und Langzeitbelichtungen sind immer wieder spannende Fotothemen und die Möglichkeiten, die Olympus OM-D Kameras durch die einzigartige LiveComposite Funktion bieten, sind sehr vielschichtig. Von eindrucksvollen Langzeitbelichtungen bis zu Lichtmalerei mit diversen Lichtquellen, Mehrfachblitztechniken, u.v.m. ist die Bandbreite am Möglichkeiten enorm groß. Begleiten Sie mich in die Wiener Innenstadt und gestalten Sie mir mit zusammen beeindruckende Nachtaufnahmen mit Ihrer Olympus OM-D.

Inhalte:

  • Funktionsweise LiveComposite (Voraussetzungen, Festlegen der Basisbelichtung,..)
  • Praxisübungen (Straßenszenen, Lichtmalerei,…) mit Tipps und Tricks
  • HDR Fotografie

Voraussetzungen:

  • Für diesen Fotoworkshop werden keinerlei Grundkenntnisse vorausgesetzt
  • Nehmen Sie bitte Ihre Olympus OM-D  zum Workshop mit
  • Aufgeladenen Akku und evtl. Reserveakku, sowie Speicherkarte bitte nicht vergessen!
  • Stativ!!!
  • Outdoorbekleidung und festes Schuhwerk (wir gehen auch draußen fotografieren)

Weitere Detailinformationen und die Möglichkeit zur Buchung dieses Workshops finden Sie HIER (bitte anklicken)