Capture One Pro 11 ist nicht nur eine überarbeitete Version von Capture One Pro 10, sondern wurde mit völlig neuen Features und neuem Tool-Set ausgestattet, die man so in keiner anderen RAW-Bearbeitungssoftware finden kann. Capture One Pro setzt sich damit einmal mehr an die Spitze aller auf dem Markt befindlichen RAW-Bearbeitungsprogramme.

Ich bin schon dabei, einen Workshop für Capture One Pro 11 auszuarbeiten, der den gesamten Workflow vom Bildimport, über die professionelle RAW-Bearbeitung mit Einstellungsebenen und weiteren einzigartigen Tools von C1, bis zum Export in verschiedenen Formaten zeigen wird und so einen schnellen und effizienten Einstieg in diese umfangreiche Software bietet. Die entsprechenden Termine folgen demnächst. Alle aktuell ausgeschriebenen Capture One Pro 10 Workshops bleiben aufrecht für alle, die weiterhin mit dieser Version arbeiten wollen. Da sich die Oberfläche und die Arbeitsweise zwischen den Versionen unterscheidet, macht das sicherlich Sinn. Aber nun zu den Neuerungen in Capture One Pro 11. Der Aktualität halber habe ich auf eine Übersetzung ins Deutsche verzichtet.

Einen kleinen Wermutstropfen für alle Capture One Pro 10 User gibt es allerdings…….das Update auf Version 11 ist leider nicht kostenlos, allerdings lohnt sich der Umstieg allemal. Ich habe bereits upgedatet und war von Anfang an begeistert. Die Software bietet nicht nur die weiter unten beschriebenen neuen Features, sondern ist noch einmal spürbar schneller geworden. Das wird alle FotografInnen freuen, die große Bildbestände in möglichst kurzer Zeit bearbeiten müssen!


New features and improvements

Annotations

Annotate your images in Capture One by adding handwritten notes and drawings directly on your images. Use it to remember what caught you in the moment, make notes to share with your retoucher, or simply jot down a reminder for yourself for later. Include the Annotations in your exported PSD file as a separate layer for ideal flexibility.


Layered Workflow

All adjustment tools are now compatible with Layers, making Capture One a truly “layer centric” application. With this we are introducing a new and more dynamic workspace. Local Adjustments has been renamed to Layers and is now included in multiple Tool tabs, making it easier to work with a layered editing workflow.


Layer Opacity

Control the impact of your local adjustments by changing the opacity of each layer. Once adjustments are made across as many tools as needed, simply drag the opacity slider to decrease the overall impact of the layer.


Feather Mask & Refine Mask

Softening the edges of a mask after drawing is simplified with the Feather Mask feature. Avoid having to redraw masks by simply dragging a slider to feather the edges.

The Refine Edge lets you make a more precise edge on your mask. Create a clean and adjustable mask with many uses, for example, picking out hair against a background. Use with the improved Auto Mask function for precision results.


Export Crop to Path

When applying a crop in Capture One, you can now use the Export Path to include the crop as a path when you export to PSD. By storing the crop as a Path in your exported PSD file, the full image can be used for retouching or even alternate cropping at a later stage.


Duplicate Checker

The Duplicate Checker makes sure that you don’t import the same file twice in your Catalog or Session. The robust catching-mechanism ensures that importing the difference from the last import is easy and efficient.


Color Improvements

Improved handling of color makes sure layered color adjustments work to perfection. The Color Balance, Color Editor, White Balance and other tools have been re-engineered to show smoother transitions between each layer.


Editing Speed

The overall performance of Capture One has been increased, which gives a smoother and faster experience when editing. This is especially helpful when fine-tuning adjustments.


Grey Scale

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Visualize your mask without the distraction of the image by switching to Grey Scale. Missed areas of your mask are now easily caught and corrected.


Abschließend gibt es noch ein Video zum neuen Capture One Pro 11


Dieses Mal gibt es einen kleinen Testbericht zum Lowepro Flipside 200 AW II Kamerarucksack, den mir Olympus User Anton Kroh dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.

Vor nicht allzu langer Zeit war ich zufällig bei dem Fotohändler meines Vertrauens (in Mödling) anwesend, als eine aktuelle Lieferung von Taschen und Rucksäcken eingeschlichtet wurde. Mit stach sofort der Lowepro Flipside 200 AW II ins Auge, originelles Muster (nennt sich Mica/Pixel Camo), klein, relativ schmal. Beim Betrachten des Etiketts mit Produktfotos bemerkte ich, dass eine Olympus OM-D  E-M1 II (mit 2 Objektiven) als Beispiel für die „Bestückung“ abgebildet war. Da ich ohnehin auf der Suche nach einem passenden Rucksack für meine Ausrüstung war und mir der Lowepro ideal erschien, erwarb ich ihn und bin damit bis jetzt sehr zufrieden.

Der Zugriff auf das Innenleben erfolgt von der Rückseite her (Lowepro nennt die Serie daher Flipside), das heißt, man kann den Rucksack von der Schulter nehmen ohne ihn abzusetzen, den Bauchgurt geschlossen lassen und den Rucksack nach vorne drehen. Ganz geschmeidig funktioniert das z.B. bei Winterbekleidung nicht, aber es funktioniert.  Der Vorteil ist, dass man keine andere Ablage benötigt, um ein Objektiv zu wechseln. Außerdem ist ein „unbefugter“ Zugriff auf die Kamera durch Fremde damit nicht mehr möglich, wenn ich den Rucksack am Rücken trage.

Außenseite: An der Vorderseite öffnet man ein Fach, in dem verschiedenes Kleinzeug untergebracht werden kann, sogar ein 7 Zoll Tablet hat ein eigenes Abteil.
Außen vorne kann ein kleines Stativ befestigt werden, die Lasche und der Gurt dafür sind verdeckt angebracht. Auch für den Regenschutz gibt es ein eigenes Fach unten. In die seitlichen Netztaschen passt eine Trinkflasche, die seitlichen Gurte sind verstellbar. Der obere Tragegriff ist bequem und breit genug.

Innenleben: Der AW 200 ist für spiegellose Systemkameras und eine kleine Ausrüstung gedacht, eine M1 mit dem m.zuiko 12-40/2,8 (ohne Batteriegriff, aber mit einer Winkelschiene), das m.zuiko 40-150/2,8 (sogar mit der Stativschelle) und auch ein weiteres kleines Objektiv (Festbrennweite oder das m.zuiko 7-14/2,8) passen perfekt hinein. Verwendet man nur Festbrennweiten, so wären z.B. die M1 mit dem montierten m.zuiko 50/1,2 und die beiden kommenden m.zuiko 12/1,2 und 45/1,2 gut aufgehoben. Das konnte ich aber nicht testen, da ich das 50 1,2 nicht besitze.  Die tatsächliche Innenhöhe beträgt 10,5 cm, sollte daher für die Top Pros reichen. Mitgeliefert werden neben dem langen Mittelteiler drei  weitere Innenteiler, einer davon mit einer kleinen Tasche (z.B. für ein Kabel). Am oberen Ende findet man eine herausnehmbare  und verschließbare gepolsterte Tasche. In dieser kann man sogar z.B. eine Pen E-P5 mit dem 14-42 EZ oder beliebiges Zubehör (Batterien, Netzteil oder Kabelauslöser) unterbringen.

Im Fotogeschäft durfte ich dankenswerterweise probieren, ob auch das m.zuiko 300/4 hineinpassen würde: Ja, aber mit Einschränkungen. Man muss die obere Lasche des langen Teilers „offen“ lassen, dann geht es sich sehr knapp. aus.
Entfernt man die kleine graue Zubehörtasche am oberen Ende, passt die M1 sogar mit angesetztem Batteriegriff hinein (der Rucksack hat oben ein wenig mehr Tiefe als unten, ung. 13 bis 13,5 cm), aber man müsste sich eine Lösung für das Fixieren der Kamera  einfallen lassen, da die mitgelieferten Teiler  dann keinen Halt mehr finden. Vom Hersteller ist diese Möglichkeit wahrscheinlich gar nicht vorgesehen.

Gesamteindruck:

Für (m)eine kleine Olympus – Ausrüstung ist der Lowepro Flipside 200 AW II gut geeignet, auf Grund der längeren Bauform passt das Telezoom bestens hinein, die Ausstattung und die Einrichtung sind durchdacht. Er ist bequem zu tragen, der Rückenteil und die Tragegurte sind ausreichend gepolstert.
Es gibt ihn übrigens auch in Schwarz.
Angaben des Herstellers:

Fassungsvermögen:

  • Spiegellose Systemkamera oder DSLR mit angesetztem Objektiv bis 70-200mm oder kompakte Drohne
  • 1-2 zusätzliche Objektive
  • Kompaktes Stativ
  • 7“ Tablet

Innenmaße: 20,50 x 12,60 x 38,00 cm
Außenmaße: 24,50 x 20,00 x 43,50 cm
0,95 kg
In Flugzeugen als Handgepäck erlaubt.

Link zum Produkt:

https://www.lowepro.de/brands/lowepro/flipside/flipside-200-aw-ii/pd411/

Anton Kroh, 5.11.2017



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