Dieses Mal habe ich einen Tipp für die PanoramafotografInnen unter Euch. Wer mich schon länger kennt weiß, dass ich einer der ersten Fotografen in Österreich war, die sich mit Kugelpanoramen beschäftigt haben. Das war ca. im Jahr 2002. Damals habe ich mir meinen ersten sphärischen Panoramakopf für’s Stativ selbst zusammengebastelt, denn den einzigen, den man damals kaufen konnte gab es von Manfrotto und der konnte nur für einzeilige Panoramen verwendet werden, war richtig schwer, groß und vor allem teuer. Danach kam der SPH 303 von Manfrotto, den ich noch heute herumliegen habe und schon lange nicht mehr verwende, und der konnte schon für mehrzeilige Panoramen verwendet werden. Nodal Ninja und andere kamen viel später und sind recht teuer. Vor ca. 5 Jahren bin ich zum ersten Mal auf die Firma panorama-hardware.de Ltd. in Hamburg gestoßen und habe mir deren ersten sphärischen Panoramakopf, den Panomaxx 1 gekauft. Ich war damit immer sehr zufrieden, weil er recht kompakt war, ähnlich stabil wie der Nodal Ninja und vor allem weil der Preis sehr vernünftig war.

Jetzt gibt es den Panomaxx 3, der überall dort verbessert wurde, wo die ersten Versionen noch ihre Schwächen hatten. Ich habe mir diesen Panoramakopf vor kurzem zugelegt und kann ihn nur wärmstens empfehlen. Der Panoramakopf ist komplett aus Alu gefertigt, hat eine Arca-Swiss kompatible Schnellwechselplatte und einen Rotator, bei dem man die Anzahl der Bilder (Klickstops) pro 360° Umdrehung sehr einfach mittels Schraube einstellen kann. Beim Vorgänger musste man dazu noch spezielle Aluplättchen austauschen und den Kopf jedesmal auseinanderbauen.

Der Preis ist auch heiß, im Online Store von Panorama Hardware kostet der Panomaxx 3 Basic € 149 inkl. MwSt. (exkl. Versand)



Demnächst veranstalte ich seit langem wieder einen Panoramaworkshop in Wien, der in zwei Teilen angeboten wird. Im ersten Teil geht es um die Aufnahmetechnik und im zweiten Teil werden wir die im ersten Teil entstandenen Fotos mit PTGui stitchen und mit Pano2VR in ein interaktives Kugelpanorama konvertieren. Eine Druckversion für einen 360°x 160° Print darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Wer daran Interesse hat, kann mir vorab schon einmal einen Info per Mail schicken (studio@grabherr-photography.com). Die Termine werde ich in den kommenden Wochen ausschreiben.



Bereits lange erwartet, aber jetzt ist sie da……die Arca Swiss kompatible L-Schiene von Really Right Stuff für die Olympus E-M1 Mark II.

Man kann die Schiene entweder direkt im Really Right Stuff Online Shop (Canada) bestellen, oder im Augenblicke-Einfangen Online Shop (Deutschland). Wer noch ein wenig warten kann wird sicherlich in kurzer Zeit auch einen sehr guten Nachbau aus China über Amazon oder Ebay bestellen können. Alle bisherigen L-Schienen, die ich gekauft habe, waren allesamt Nachbauten zum Preis von ca. € 40, stehen aber dem Original aus meiner Sicht in nichts nach.


Endlich bin ich dazugekommen, die Fotos von unserer heurigen Fotoreise zum Karneval in Venedig zu bearbeiten und ein paar Impressionen hier zu zeigen. In der Galerie werdet Ihr nur Schwarzweißfotos finden, nicht weil mir die Farbe in der Kamera ausgegangen ist, wie einer meiner Workshopteilnehmer schmunzelnd gemeint hat, sondern weil ich einfach riesige Lust hatte, die Bilder ausschließlich in Schwarzweiß zu bearbeiten und zu zeigen. Es gibt so viele Buntbildchen, die wir uns tagtäglich ansehen, da schadet es nicht, mit ein paar Schwarzweißfotos den Mainstream zu durchbrechen.

Schwarzweiß hat seinen eigenen Reiz, den man mit Worten nicht beschreiben kann. Es ist die Reduktion auf das Wesentliche, das Motiv, von dem Farbe allzu oft ablenkt. Sieht man sich Schwarzweißfotos an, beschäftigt man sich automatisch mehr mit den Bildinhalten. Es reicht auch nicht, einfach Bildern die Farbe zu nehmen, sondern fängt beim Fotografieren schon an. Wer öfter in Schwarzweiß fotografiert, sieht das fertige Bild schon vor sich und sucht sich die Motive entsprechend aus. Man kann auch nicht alles in Schwarzweiß fotografieren. Manche Motive wirken ganz einfach nur in Farbe.

Alle Fotos wurden übrigens mit der Olympus E-M1 Mark II bzw. Olympus Pen-F (da war das MZUIKO 17mm f1.8 fix drauf) fotografiert und in Capture One Pro 10 in Schwarzweiß entwickelt. Dabei habe ich nicht einfach die Farben aus den Bildern „rausgenommen“, sondern habe die Grauwerte einzelner Farben mittels Farbregler heller oder dunkler gemacht, um die Differenzierung der einzelnen Farben, die ja im fertigen Foto nicht mehr da sind, stärker herauszuarbeiten. Weiters habe ich den Tonwertumfang mittels Tonwertkurve und meinem Lieblingstool, dem Klarheitregler, optimiert. Wer gerne die Exif-Daten zu den Fotos sehen möchte, kann sich die Bilder auch auf meinem Flickr Account ansehen. Einfach auf den Button klicken.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Durchsehen der Bilder und vielleicht kommt der/die eine oder andere auf den Geschmack, auch einmal die Farbe wegzulassen 😁

In diesem Sinne wünsche ich Euch Gut Licht und ein schönes Wochenende, Euer
Karl Grabherr



Am 7. April 2017 findet der nächste Wien bei Nacht Workshop für alle Kamerasysteme statt, bei dem wir uns intensiv dem Thema Langzeitfotografie und HDR-Fotografie widmen werden.

Bei einem Nachtspaziergang durch Wiens Innenstadt fotografieren wir sowohl Motive, die man problemlos mit einer Belichtung einfangen kann, als auch Motive, denen man ausschließlich mit HDR-Technik zu Leibe rücken kann, da sie sonst einfach nicht zu fotografieren sind. Ich zeige meine HDR-Technik, die nicht darauf beruht, einfach genügend unterschiedlich belichtete Fotos im Automatikmodus der Kamera zu machen und diese dann wieder automatisch durch ein HDR Programm zu jagen, sondern mein Ziel ist eine HDR-Aufnahme, die nicht wie HDR aussieht (obwohl das manchmal auch seinen Reiz haben kann),  sondern wie ein ganz normales Foto, nur eben mit dem Unterschied, dass es einen viel größeren Dynamikumfang abdeckt, als es mit einem einzigen Foto möglich gewesen wäre. Dazu braucht es aber eine gezielte Vorgangsweise und entsprechende Nachbearbeitung, die ich in diesem Fall ausschließlich mit Adobe Camera RAW bzw. Lightroom durchführe. Für die Olympus Fotografen unter Euch gehe ich im Speziellen auf die Kamerafunktionen LiveTime und LiveComposite ein und zeige die entsprechenden Einstellungen an den Kameras.

An diesem Workshopabend geht es in erster Linie um die Erarbeitung des Ausgangsmaterials für die weiterführende Bildbearbeitung im RAW-Konverter. Wer möchte, kann natürlich auch die in manche Kameras integrierte HDR-Funktion ausprobieren. Ihr werdet aber sehen, dass man damit meistens nicht das Ergebnis bekommt, das man im Vergleich dazu mit RAW-Aufnahmen erzielen kann.

Die Bearbeitung der Fotos wird in einem zweiten Workshop behandelt, bei dem wir unterschiedliche Werkzeuge verwenden werden. Es kommen die RAW-Konverter von Adobe (Adobe Camera RAW und Lightroom) zum Einsatz, wir werden aber auch mit dem HDR-Spezialisten Photomatix Pro arbeiten. Der Termin steht derzeit noch nicht fest, wird aber in den nächsten Tagen separat angekündigt.

Für mehr Information zum Workshop und die Möglichkeit zur Buchung klicke auf den Button



Am kommenden Dienstag gibt es wieder einen Blitzworkshop, in dem es um das Blitzen mit Systemblitzen auf der Kamera und von der Kamera entfesselt geht. Ihr lernt die Basics, die man für gute Blitzfotografie braucht und wir werden im Studio auch verschiedene Portraitsetups mit mehreren Blitzgeräten erarbeiten, die einzelnen Blitzgeräte in der Leistung optimal aufeinander abstimmen und das mit oder ohne Blitzbelichtungsmesser.

Dieser Workshop ist für alle FotografInnen und alle Kamerasysteme geeignet. Wir werden über das Blitzen mit TTL-Automatik genauso sprechen, wie über das Blitzen mit komplett manuell zu bedienenden Blitzgeräten, die für sehr wenig Geld zu haben sind und für die meisten Fälle, wo man mehrere Blitzgeräte verwenden möchte, nicht nur günstiger sind, sondern meiner Meinung nach sogar viel besser geeignet, als TTL-gesteuerte Blitzgeräte. Zum Einsatz kommen dabei Blitzgeräte von Yongnuo, die in der Strobisten Szene sehr bekannt und beliebt sind und zu einen sehr günstigen Preis alles mitbringen, was man zum professionellen Blitzen mit mehreren Geräten braucht. Sie lassen sich ähnlich wie große Blitzanlagen bedienen und per Funk von der Kamera aus in der Leistung steuern. Was will man mehr?

Für diesen Workshop gibt es noch genügend Plätze, wer noch dabei sein möchte, einfach auf den Button klicken für alle Detailinformationen und Buchung.

Ich freue mich auf Euch und verspreche Euch einen spannenden und blitzreichen Abend!



Der Canon Fotograf Edgar Loehr erzählt über seinen Wechsel von Canon Vollformat zum Olympus mFT System. Für alle, die also gerade über einen Systemwechsel nachdenken, oder bei der Neuanschaffung eines Kamerasystems überlegen, ob es Vollformat, APS-C oder mFT werden soll, ist dieses Video vielleicht interessant.


Dennis Mook hat einen interessanten Beitrag auf www.thewanderinglensman.com gepostet, in dem er die Olympus E-M1 Mark II mit der analogen Pentax 6×7 vergleicht. Dennis Mook ist Stock & Fine Art Fotograf aus Newport News, Virginia



TEST & WOW bietet Ihnen die Gelegenheit, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Besonders Interessierte können die wichtigsten Olympus Produkte ausprobieren – wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Wunschausrüstung einen kompletten Tag lang zu testen.



Quelle: c’t Fotografie 15.03.2017 |

Blick in die Zukunft: Das Entwicklungszentrum von Olympus plant derzeit Kameras mit 8K-Video. Wie der Hersteller seine spiegellosen Systeme außerdem weiterentwickeln will, verriet er nun in einem Interview.

Die französische Online-Fotozeitschrift Focus Numérique hat kürzlich ein Interviewüber zukünftige Eigenschaften von Micro-Four-Thirds-Kameras (MFT) veröffentlicht, die das Tokioter Entwicklungszentrum des japanischen Herstellers Olympus planen soll. Am Rande der Fotomesse CP+ in Yokohama hatten die Franzosen darüber mit Shingo Aoki, dem Leiter der Produktplanung von Olympus, sowie mit Akira Watanabe, Yoshiyuki Nada, Toshiyuki Terada und Koichi Suzuki aus der Marketingabteilung des Unternehmens sprechen können.

Akira Watanabe sah in dem Interview kein Problem darin, einen 33-Megapixel-Sensor zu entwickeln, der Videoaufnahmen in 8K ermöglichen würde. Im Jahre 2005 sei man bei Four-Thirds mit einem Fünf-Megapixel-Sensor gestartet, heute habe der Sensor bereits eine Auflösung von 20 Megapixel – bei einer nicht zuletzt hinsichtlich des Rauschverhaltens deutlich besseren Bildqualität. Die Olympus-Vertreter wollten allerdings nicht verraten, für wann genau sie 8K-Videos in ihren Kameras anvisieren. Stattdessen verwiesen sie lediglich auf die zuvor von Focus Numérique angesprochenen Olympischen Sommerspiele 2020 in Japan. Zu diesem Zeitpunkt will auch MFT-Konkurrent Panasonic, der ebenfalls das MFT-System vorantreibt, 8K-Geräte für diesen Kameratyp anbieten. Panasonic hatte dies bereits auf der Photokina 2016 bekanntgegeben.

Angesprochen auf Samsungs Bluetooth-basierte App zur Datenübertragung zwischen Kamera und Smartphone, die in ähnlicher Weise zuletzt auch Nikon mit SnapBridge eingeführt hat, hieß es, dass Olympus ebenfalls über die Entwicklung einer solchen App nachdenke. Bei der Verbesserung der optischen und elektronischen Bildstabilisierung habe man ebenfalls noch einige Pfeile im Köcher, ließ Watanabe auf entsprechende Nachfrage wissen. Welchen Stand die Entwicklung bei Olympus in den drei genannten Bereichen hat und wann ein Einsatz dieser Technik in Olympus-Produkten zu erwarten ist, wollten die Interviewten allerdings ebenso wenig preisgeben wie bei den 8K-Videosensoren. (mon)

15.03.2017 12:02   –   Christoph Jehle

 


Allen, die das Olympus MZUIKO Pro 40-150mm f2.8 oder 300mm f4.0 ihr Eigen nennen, möchte ich heute einen kleinen Tipp geben.

Beide Objektive zeichnen sich durch eine sehr hohe Schärfeleistung schon ab Offenblende aus. Beim Einsatz des MC-14 Telekonverters habe ich die Erfahrung gemacht, dass beim Fotografieren mit Offenblende, in diesem Fall mit Blende 4 beim 40-150er und Blende 5.6 beim 3ooer (der Konverter schluckt 1 Blende), die Schärfe je nach Motiv variieren kann. Manchmal ist die Schärfe ähnlich gut wie ohne Konverter und manchmal könnte sie doch besser sein.

Deshalb mein Tipp. Blendet beim Fotografieren mit dem Konverter um 1 Blendenstufe ab und ihr erhaltet konsistente und knackscharfe Ergebnisse!

Den Graureiher habe ich mit folgenden Einstellungen fotografiert:

E-M1 Mark II + MZUIKO Pro 300mm f4 + MC14 | ISO 800 | Blende 8 | 1/2000sec. | Serienbild LOW mit mechanischem Verschluss und 10fps | C-AF | C-AF Sperre -1 | AF-Felder 9er Gruppe | EE1 – Eagle Eye Sucher | freihand mit deaktiviertem Stabilisator, da die Verschlusszeit ohnehin schon sehr kurz war und weil ich evtl. auftretende (ich nenne sie jetzt einmal) Interferenzen zwischen dem Stabilisator und der kurzen Verschlusszeit vermeiden wollte.

Das Foto habe ich in Capture One Pro 10 entwickelt, wobei ich nur den Bildausschnitt ganz geringfügig optimiert habe und die Klarheit ganz leicht (10) angehoben habe. Sonst wurden keine Korrekturen vorgenommen. Geschärft wurde mit den Defaulteinstellungen von Capture One Pro.

Fotografiert habe ich im Wasserpark in Wien.


Ich hatte seit langem wieder einmal eine mehr oder weniger müßige  Diskussion betreffend Kameraequipment und fühle mich jetzt danach, ein wenig darüber zu schreiben und ein sehr treffendes Video eines Kollegen zu teilen.

Ich finde solche Diskussionen völlig unsinnig, denn im Endeffekt zählt nur, was nach dem Fotografieren herauskommt, gleichgültig, ob das Foto mit einem Smartphone oder einer Mittelformat HighEnd Digitalkamera gemacht wurde. Es kommt in erster Linie auf den Inhalt eines Fotos an und ob es den Betrachter in irgendeiner Weise fesselt und ihn dadurch dazu bringt, sich länger als ein Augenzwinkern damit zu befassen.

Um Einwürfe gleich vorweg zu nehmen – in der Auftragsfotografie zählen natürlich andere Kriterien und in der Regel wählt ein Profi dann das Equipment, das genau für den zu erledigenden Job das geeignetste ist. Oft werden die Gerätschaften dann auch angemietet.

In unserer mehr und mehr schnelllebigen Zeit ist es geradezu eine Auszeichnung wenn man Freunden seine Fotos auf einem Smartphone oder Tablet zeigt und der Blick beim schnellen Drüberwischen über die Fotos bei manchen Bildern länger hängenbleibt.

Woran liegt es, dass die Leute über die Bilder nur drüberwischen, anstatt sie länger zu betrachten? Nun, ich denke, es liegt in erster Linie daran, dass die Fotos sehr oft nichts Besonderes zeigen. Sie sind austauschbar, oft ohne wirklichen Inhalt und daran kann die beste Fotoausrüstung nichts ändern. Das Ziel sollte also sein, sich mehr mit dem Motiv zu beschäftigen, verschiedene Kamerapositionen und weitere Gestaltungsmittel der Bildgestaltung anzuwenden um Spannung und Aussagekraft zu erzeugen. Das kann man einerseits lernen, wenn man sich mit den Regeln der Bildgestaltung befasst, andererseits muss man es aber auch schon ein wenig in den Genen haben, damit man die Regeln dann gekonnt auch einmal bricht, um ein Foto einmal mehr zu etwas Besonderem zu machen.

Mir wird manchmal meine Affinität zum Olympus System vorgeworfen und erklärt, dass es doch viel besseres Equipment gibt (mit größeren Sensoren – ein Hauptargument). Nun ja, mag sein, aber für mich passt es einfach und ich bin damit zufrieden. Auch meine Kunden sind zufrieden, also warum sollte ich daran etwas ändern? Wenn es einmal ein Auftrag erfordert, miete ich mir das entsprechende Equipment an, falls ich einmal zum Schluss komme, dass ich mit meinem System den Auftrag nicht erfüllen kann, oder der Kunde auf Mittelformat besteht. Das ist aber bisher nur sehr selten der Fall gewesen, besonders dann, wenn ich die Kosten für die Miete und den zeitlichen Mehraufwand für die Bildbearbeitung der viel größeren Dateien aus der Mittelformatkamera weiterverrechnen wollte.

Wenn mich jemand fragt, welches Kamerasystem er/sie sich kaufen soll, ist meine Antwort immer, dass es von allen Herstellern gute Kameras gibt, und dass es nur darauf ankommt, was ihm/ihr persönlich gefällt und zusagt. Was ich in den letzten paar Jahren aber auch dazusage ist, dass es nach Möglichkeit neben dem Smartphone 😁 keine DSLR mit ihrem optischen Sucher mehr sein sollte, da diese Systeme über kurz oder lang den Markt verlassen werden, zumindest im Amateursektor und das Geld dann schlecht angelegt wäre. Einerseits wäre man irgendwann nicht mehr zufrieden, weil die spiegellosen Systeme eindeutige Vorteile haben gegenüber klassischen DSLRs, sei es aufgrund des elektronischen Suchers, der ein direktes Feedback vor der Aufnahme ermöglicht oder wegen dem eindeutigen Gewichtsvorteil und andererseits könnte man in absehbarer Zeit sein DSLR Equipment nicht mehr zu reellen Preisen verkaufen, weil es dann niemanden mehr interessiert. Ich denke, dass ich da mit meiner Meinung nicht so falsch liege. Wenn ich also spiegellose Systeme empfehle, dann nicht weil ich Olympus verwende, denn es gibt auch andere hervorragende spiegellose Systemkameras und Objektive von Sony, Fuji, Panasonic, um nur die mainplayer zu nennen, sondern weil sich das Rad der Zeit einfach weiterdreht und es heute Kamerakonzepte gibt, die die alte Technik einfach ablösen werden.

Natürlich freue ich mich, wenn jemand auch Olympus verwendet wie ich, aber andere Mütter haben auch schöne Töchter und wie gesagt, es kommt mehr darauf an, was man mit seinem Fotoapparat anstellt, als darauf, was vorne draufsteht 😁

In diesem Sinne möchte ich hier noch das versprochene Video teilen. Viel Spaß!



Die folgenden Fotos wurden alle mit der Olympus E-M1 und dem MZUIKO Pro 40-150mm f2.8 bzw. dem MZUIKO Pro 300mm f4, teilweise mit dem MC14 Telekonverter fotografiert. Alle Fotos wurden ohne Einbeinstativ aus der Hand gemacht. Die RAW-Enwicklung habe ich in Capture One Pro 10 erledigt, wobei bis auf eine kleine Ausschnittoptimierung hier und da keine Korrekturen an Helligkeit, etc. durchgeführt werden mussten. Allerdings achte ich bereits bei der Aufnahme auf eine perfekte Belichtung, die ich nach wie vor noch immer am liebsten mit meinem externen Belichtungsmesser per Lichtmessung vornehme. Dies bringt eine Belichtungssicherheit, wie sie mit keiner Automatik möglich ist und ich weiß schon vor der Aufnahme was herauskommt. Eine Bildkontrolle auf dem Monitor erübrigt sich in den meisten Fällen.


 


Dass die „alte“ Olympus E-M1 noch immer eine top Kamera ist, noch lange nicht zum alten Eisen gehört und sich auch in der Sportfotografie bewährt, sollen die folgenden Bilder beweisen, die ich letztes Jahr bei einem Motorradrennen auf dem Pannoniaring aufgenommen habe.

Die Fotos wurden mit dem MZUIKO Pro 40-150mm f2.8 und dem MZUIKO Pro 300mm f4 freihand fotografiert. Die RAWs habe ich in Capture One Pro 10 entwickelt.


 

 

Foto © John Collins | Irland


Dieses Mal möchte ich einen Blogbeitrag eines Olympus Fotografen aus Irland teilen, der über Landschaftsfotografie mit der E-M1 Mark II schreibt und den ich mit Interesse gelesen habe.


Für diejenigen, die sich schon immer eine Olympus E-M10 Mark II selbst basteln wollten, gibt es jetzt einen Bastelbogen zum Ausschneiden 🙂

Viel Spaß!