Die ersten Beispielfotos mit dem neuen m.Zuiko Pro 25mm f1.2 sind online


(Foto: www.dpreview.com)

Unter folgendem link gibt es einige Beispielfotos mit dem neuen Olympus m.Zuiko Pro 25mm f1.2
Aus meiner Sicht ist dieses Objektiv ein must have für alle Olympus FotografInnen, die auf höchste Bildqualität und vollformatähnliches Bokeh aus sind.

Das 25mm f1.2 ist das erste aus einer neuen Serie von hochöffnenden, professionellen Festbrennweiten, die Olympus herausbringen wird. Es folgt ein Weitwinkelobjektiv und ein Portraittele…

https://www.dpreview.com/samples/4774502912/pinnacle-prime-olympus-ed-25mm-f1-2-pro-samples-gallery

Limitiert die Erdrotation die Bildstabilisation der E-M1 II auf 6,5 EV-Stufen?

In einem Photokina Interview mit dem Online Magazin „Amateur Photographer“ spricht der Reporter mit Setsuya Kataoka  (Deputy Division Manager, Imaging Product Development Division, Olympus Corporation). Dabei kommt auch eine Frage zum Bildstabilisator in der E-M1 Mark II vor, die interessante Einblicke in Dinge gibt, mit denen sich die Entwicklungsabteilung bei Olympus heute beschäftigen muss.

Was auch herauskommt, ist die Tatsache, dass Olympus und Panasonic Objektive zwar systemübergreifend verwendet werden können, dass aber die Bildstabilisation bei der der kamerainterne Stabilisator und der Stabilisator im Objektiv miteinander synchronisiert werden, nur innerhalb des jeweiligen Systems funktioniert. Mein Rat daher wie immer…….nur Olympus Objektive zu Olympus Kameras kaufen!

Hier der Auszug aus dem Interview (Quelle: http://www.amateurphotographer.co.uk):


On image stabilisation:

AW: Can we talk about the E-M1 Mark II’s new IS system. How well does it work with and without IS lenses?

SK: The in-body stabilisation itself gives 5.5 steps, and the Sync IS gives 6.5 steps with OIS lenses. 6.5 stops is actually a theoretical limitation at the moment due to rotation of the earth interfering with gyro sensors.

AW: Olympus and Panasonic now both have dual IS systems using cameras with in-body stabilisation and together with optically stabiliased lenses. Are they cross-compatible as a Micro Four Thirds standard?

SK: Compatibility is guaranteed, in that Olympus and Panasonic lenses will work on bodies from either. But Olympus Sync IS and Panasonic Dual IS are not cross-compatible, as each uses a different algorithm.


Anmerkung: Herr Setsuya Kataoka spricht von einer theoretischen (!) Limitierung durch die Erdroatation. Das läßt den Schluss zu, dass sich Olympus bereits intensiv damit beschäftigt, wie das Problem umgangen werden kann 🙂

Das gesamte Interview kann man hier nachlesen:

http://www.amateurphotographer.co.uk/latest/photo-news/exclusive-interview-setsuya-kataoka-olympus-95731#OkiMYeeQIr7Hckef.99

Die Erfolgsstory geht weiter – Olympus E-M1 Mark II – A new star is born

Auf der Photokina 2016 wurde sie vor ein paar Tagen erstmals vorgestellt. Die Nachfolgerin der Olympus E-M1 ist da und hat einiges zu bieten, was Olympus User und alle, die am Olympus System interessiert sind, bisher jedoch nicht den Umstieg vollzogen haben, begeistern dürfte.

Olympus hat es geschafft, den Autofokus wesentlich zu verbessern, wodurch Fotos mit Schärfenachführung bei erstaunlichen 18 Bildern pro Sekunde im RAW-Format möglich werden. Ohne Schärfenachführung schafft die E-M1 Mark II sogar 60 Bilder pro Sekunde und auch das wiederum im RAW-Format. Mit diesen Eckdaten ist sie derzeit wohl die schnellste professionelle Sport-Kamera mit Wechselobjektiven auf dem Markt.

Bisher war der kontinuierliche Autofokus bei spiegellosen Systemkameras aller Hersteller einer der Kritikpunkte, wenn es um Sportfotografie ging und deshalb haben sich FotografInnen, die in diesem Bereich arbeiten, weiterhin für die digitalen Spiegelreflexkameras der beiden großen Hersteller entschieden, obwohl es objektivtechnisch vielleicht schon längst interessant gewesen wäre, umzusteigen und natürlich auch wegen der Gewichts- und Kostenersparnis. Ich habe vor kurzem den ganzen Tag über Motorradrennen auf dem Pannoniaring in Ungarn fotografiert, wobei ich das 300er f4.0 (600mm KB) sehr oft im Einsatz hatte. Mitzieher aus der Hand sind damit kein Problem, hätte ich aber eine ausgewachsene DSLR mit dazupassendem 600er f4.0 Tele verwendet, wären einerseits die Mitzieher fast unmöglich geworden (man bedenke, dass man da gut 5-6kg schwenkt und das bei Motorrädern, die mit über 200km/h an einem vorbeifahren) und am Abend hätte ich ganz sicher einen Therapeuten gebraucht, der meine Rücken- und Nackenbeschwerden lindert.

Jetzt ist es also endlich soweit, dass eine spiegellose Systemkamera nicht nur mit den schnellsten DSLRs mithalten kann, sondern diese sogar noch übertrifft. Das folgende Video zeigt sehr schön, was die neue E-M1 Mark II alles unter der Haube hat. Ein ausführlicher Bericht folgt, sobald mir Olympus die Kamera für einen Test zur Verfügung stellt….ich freue mich bereits sehr darauf!

 

Angekommen – Rollei Filterhalter für das Olympus 7-14mm f2.8 Pro

Vor 3 Tagen ist er endlich angekommen, der neue Rollei Filterhalter für mein Olympus 7-14mm f2.8 Pro.

Der erste Eindruck ist äußerst prositiv. Der Filterhalter wirkt sehr robust und passt perfekt auf das 7-14er. Der Preis ist mit 129 Euro im Vergleich zu anderen Herstellern moderat. Ich habe mich damit für ein System mit 150mm Steckfiltern entschieden um auch bei 7mm (14mm KB) vignettierungsfreie Aufnahmen zu erhalten. Bei den auf dem Markt verfügbaren Filterhaltern für 100mm Steckfilter gibt es bisher leider keine Version, die vignettierungsfreie Aufnahmen bei 7mm ermöglicht, obwohl mir 100er Filter alleine schon wegen der Größe lieber wären.

Ich kombiniere den Filterhalter mit Steckfiltern von Haida, die aus Glas gefertigt sind und mit denen ich schon gute Erfahrungen gemacht habe.

Kommendes Wochenende geht es nach Schladming, wo ich mit meinen Workshopteilnehmern unter anderem auch Langzeitbelichtungen mit ND-Filtern machen werde. Hier werde ich den Rollei Filterhalter und die Haida Filter auf Herz und Nieren testen und melde mich dann wieder mit einem Erfahrungsbericht. Wer gerne selbst testen möchte, ist herzlich eingeladen, kommendes Wochenende mit nach Schladming zu kommen. Es gibt noch freie Plätze. Das 300er f4.0 Pro wird übrigens auch dabei sein 🙂
Details zum Naturfotografie Workshop in Schladming und die Möglichkeit zur Buchung gibt es HIER (bitte anklicken)

29.10.2016 PhaseOne Capture One Pro 9 – Digitaler Workflow

PhaseOne Capture One Pro ist eine hochprofessionelle Software zur Verwaltung und Bearbeitung von RAW-Dateien und wird von vielen Profifotografen bevorzugt eingesetzt. Der Vorteil von C1 ist, dass es für jede Kamera, die von der Software unterstützt wird, ein eigenes Profil gibt, das speziell auf die jeweilige Kamera ausgerichtet ist. Genauso gibt es Profile für die meisten Objektive. C1 liefert Fotos, die bereits beim Importieren der RAW-Dateien fast „fertig“ aussehen. Mit ein wenig Finetuning erhält man außerordentlich gute Ergebnisse und die Farben von C1 werden von vielen Profis hoch geschätzt. Auch die Schärfung und Entrauschung der Fotos wird von C1 perfekt automatisch vorgenommen und verlangt so gut wie nie nach Korrekturen.

Capture One ist DIE Alternative zu Adobe’s Lightroom und kann nach wie vor als Standalone Software gekauft werden (für alle, die sich mit Cloud Lösungen noch nicht so recht anfreunden können)

Dieser Workshop ist für Einsteiger und Umsteiger, die von Lightroom oder Camera RAW kommen, geeignet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Ich zeige meinen Workflow mit Capture One, der sich in vielen Jahren bestens bewährt hat.

Alle Detailinformationen zum Workshop und die Möglichkeit zur Buchung gibt es HIER (bitte anklicken)

19.10.2016 Wien bei Nacht – Langzeitfotografie mit Olympus Live Composite

Städtefotografie und Langzeitbelichtungen sind immer wieder spannende Fotothemen und die Möglichkeiten, die Olympus OM-D Kameras durch die einzigartige LiveComposite Funktion bieten, sind sehr vielschichtig. Von eindrucksvollen Langzeitbelichtungen bis zu Lichtmalerei mit diversen Lichtquellen, Mehrfachblitztechniken, u.v.m. ist die Bandbreite am Möglichkeiten enorm groß. Begleiten Sie mich in die Wiener Innenstadt und gestalten Sie mir mit zusammen beeindruckende Nachtaufnahmen mit Ihrer Olympus OM-D.

Weitere Informationen zum Workshop und die Möglichkeit zur Buchung finden Sie HIER (bitte anklicken)

Elinchrom Skyport Plus HS for Olympus

The Swiss company Elinchrom released the Olympus compatible version of their Skysport Plus HS system. This is the press text:

Elinchrom continues to expand the family of el-skyport plus hs transmitters to olympus users !

Since the launch of the EL-Skyport Plus HS for Canon, Nikon and Sony, the most advanced EL-Skyport ever is now available to Olympus* users.
This will give them the ability to control and visualise power settings for all their compatible Elinchrom lights and the capability to shoot at speeds up to 1/8000s in Hi-Sync mode.

Visual Feedback Interface

The Large LCD display of the EL-Skyport HS features two-way control via a visual feedback interface that lets you see the exact power up to 10 compatible Elinchrom lights in your setup, right on the transmitter. Users can control the modelling lamp and power of each flash unit directly from the EL-Skyport transmitter, which instantly shows the updated settings.
This provides an incredible system for every light in your setup, right from your camera.
Hi-Sync opens up the world of flash photography
to explore even further
Elinchrom Hi-Sync technology lets you go beyond the X-Sync of your camera. Photographers can simply switch to Hi-Sync mode and access sync speeds up to 1/8000s to freeze motion, overpower the sun, darken backgrounds or use a wider aperture. The ODS (Over Drive Sync) enables users to fine tune the EL-Skyport Plus HS transmitter’s trigger signal to optimise exposure at high shutter speeds whilst gaining up to 2 more f-stops of light.

Even more

The EL-Skyport HS has 20 frequency channels that can be used for either Normal or Speed mode. The transmitter attaches easily and securely to the hotshoe with its quick-lock mechanism, and is powered by 2x AA batteries. Users can also enjoy a range of up to 656ft (200m) outdoors, and up to 196ft (60m) indoors.
The Skyport HS continues the Elinchrom commitment to quality
Providing photographers with tools to enhance their shooting experience whilst also showing how Elinchrom is looking firmly ahead to the future. The EL-Skyport HS represents a seamless extension of the EL-Skyport family since it is also compatible with the three previous generations of Elinchrom flash units (those using the EL-Skyport Transceiver RX module for Style RX, Digital RX, and Ranger RX systems, and those with integrated EL-Skyport modules for the BRX, D-Lite RX, ELC Pro HD, and ELB series.)

EL-Skyport Plus HS Features:

• Large LCD with unique, real-time display of remote flash power settings • Easy access buttons and rotation ring for fast setup and control
• 20 Channels*, 4 Groups for Normal and Speed Sync Modes
• Hi-Sync, up to 1/8000sec with Olympus, Sony, Canon and Nikon cameras • Extended working range up to 656ft (200m)
• AF Illuminator and sure-lock mounting foot • USB port for future-proof upgrades
The EL-Skyport Transmitter Plus HS is now available for Olympus, Sony, Canon and Nikon cameras.
EL19372 – EL-Skyport Transmitter Plus HS for Olympus EL19371 – EL-Skyport Transmitter Plus HS for Sony EL19366 – EL-Skyport Transmitter Plus HS for Canon EL19367 – EL-Skyport Transmitter Plus HS for Nikon
Street Price: $249.95 USD / €249 EUR / £199 GBP

In the box

EL-Skyport Plus HS for Olympus EL19372
1x EL-Skyport Transmitter Plus HS
1x Mini-USB cable
2-year warranty

ABOUT ELINCHROM

Since 1962, Elinchrom has been producing the world’s most portable studio flash, drawing from a heritage of more than 50 years of innovation.
Based in Renens, on the shores of Lake Geneva, Switzerland, Elinchrom continues to innovate with a product range that covers every photographer’s needs, from compact flash equipment to battery and power pack systems, reflectors, softboxes and other lighting accessories. Elinchrom’s lighting equipment is used around the world for both studio and outdoor purposes.

Quelle: www.43rumors.com

Phase One bringt Capture One Pro 9.3 Update

Ab sofort gibt es das neue Update für Capture One Pro Version 9.3 zum downloaden.

Die neue Version beinhaltet einige Verbesserungen und der Haube und natürlich auch bug fixes.

Für Besitzer von EIZO Monitoren der CG (Color Graphics) Serie gibt es jetzt die Möglichkeit, den Monitor aus der Capture One Pro Software heraus zu kalibrieren. Folgende Monitormodelle werden unterstützt:

  • CG245W
  • CG275W
  • CG246
  • CG276
  • CG247
  • CG277
  • CG247X
  • CG248 (UHD 4K)
  • CG318 (DCI 4K)

Folgende neue Kameramodelle werden unterstützt:

  • IQ1 100MP
  • iXU-RS160
  • iXU-RS180
  • iXU-RS160 Achro
  • iXU-RS150
  • iXU-RS1000
  • Canon 5D Mk IV
  • Fujifilm X70
  • Fujifilm X-E2s
  • Fujifilm X-T2
  • Panasonic GX80
  • Panasonic GX85
  • Panasonic G7 Mk II
  • Die neue Olympus E-M1 Mark II ist leider noch nicht dabei, das kann aber nicht mehr lange dauern!

Neue Objektivprofile:

  • Schneider Kreuznach LS 45mm f/3.5
  • Schneider Kreuznach LS 150mm f/2.8
  • Canon EF 14mm f/2.8 II USM
  • Canon EF 180mm f/3.5L Macro USM
  • Canon EF 200mm f/2L IS USM
  • Canon EF 28mm f/2.8 IS USM
  • Canon EF 300mm f/2.8L IS II USM
  • Canon EF 50mm f/1.8 STM
  • Canon EF 50mm f/2.5 Compact Macro
  • Canon EF 70-200mm f/2.8L USM
  • Canon EF-M15-45mm f/3.5-6.3 IS STM
  • Carl Zeiss Vario-Sonnar T* 16-35 mm F2.8 ZA SSM II
  • Carl Zeiss Vario-Sonnar T* 24–70 mm F2.8 ZA SSM II
  • Carl Zeiss Vario-Tessar T* FE 24-70 mm F4 ZA OSS
  • Nikon AF-S DX NIKKOR 16-80mm f/2.8-4E ED VR
  • Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 14-150mm 1:4.0-5.6 II
  • Sony 1.4x Teleconverter
  • Sony 2x Teleconverter
  • Zeiss Planar T* FE 50mm F1.4 ZA

 

15.10.2016 – Olympus OM-D und PEN F Kameraworkshop

Am 15.10.2016 findet der nächste Olympus OM-D und PEN F Kameraworkshop statt, zu dem ich alle Neueinsteiger ins das Olympus System herzlich einlade.

In diesem ganztägigen Workshop lernen Sie Ihre neue Olympus OM-D Systemkamera so richtig kennen. Wir werden zusammen eine sinnvolle Grundkonfiguration der Funktionstasten durchführen, Display- und Sucheranzeigen optimieren, wir besprechen alle Funktionen bis ins Detail und ich zeige Ihnen, wie Sie sich schnell zurechtfinden, um alle Einstellungen ohne Umstände rasch durchzuführen und die Möglichkeiten Ihrer Kamera voll auszuschöpfen  zu können.

Ich selbst fotografiere seit 2003 sowohl auftragsmäßig, als auch privat mit wenigen Ausnahmen ausschließlich mit digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras von Olympus und kenne diese daher wie meine Westentasche. Profitieren Sie davon!

Es werden folgende Modelle behandelt:

  • E-M1, E-M5, E-M5II, E-M10, E-M10II, PEN F

Sollten Sie noch keine eigene Olympus OM-D oder PEN F haben, kann ich Ihnen für die Dauer des Workshops eine Leihkamera und Objektive zur Verfügung stellen.

Alle Detailinformationen zum Workshop, sowie die Möglichkeit zur Buchung finden Sie HIER (bitte anklicken)

08.10.2016 – Fotografie Grundlagenworkshop in Wien

Am 08.10.2016 findet in Wien der nächste Fotografie Grundlagenworkshop für Einsteiger statt. Dieser Workshop wendet sich an die Besitzer aller Kameramarken und setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus.

Falls Sie noch keine eigene digitale Spiegelreflexkamera oder Systemkamera besitzen, kann ich Ihnen für die Dauer des Workshops eine Leihkamera, sowie Objektive von Olympus zur Verfügung stellen. Folgende Modelle stehen zur Auswahl:

  • Olympus OM-D E-M10 Mark II
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II
  • Olympus OM-D E-M1

Alle Detailinformationen zu diesem Workshop, sowie die Möglichkeit zur Buchung finden Sie HIER (bitte anklicken)

30.09. – 02.10.2016 – Wilde Wasser – Naturfotografie Workshop Wochenende in Rohrmoos Untertal

Begleiten Sie mich an diesem Wochenende ins Ennstal und erleben Sie 2 Tage Naturfotografie pur. Der National Geographic Wanderweg „Wilde Wasser“ bietet dazu vielfältige Möglichkeiten.

Alle Detailinformationen und die Möglichkeit zur Buchung dieses Workshops finden Sie HIER (bitte anklicken)

Erfahrungsbericht – Schwarzweißfotografie mit der Olympus Pen F

Digitale Schwarzweißfotografie beschränkt sich, sofern die Fotos direkt aus der Kamera kommen sollen, bei den meisten Digitalkameras, DSLRs wie auch Systemkameras darauf, dass man einfach die Farben weglässt, ohne Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können. Nicht so bei Olympus!

Besonders die neue PEN F ist ein regelrechtes Kreativwerkzeug für Schwarzweißfotografen, denn man kann nicht nur eine Filmkörnung in 3 Stufen simulieren, sondern hat mit einem speziellen Hebel unter dem Moduswahlrad, der über den Daumen auch mit der Kamera am Auge bequem erreichbar ist, die Möglichkeit, gezielt die Tonwertkurve in den Lichtern und Schatten getrennt zu beeinflussen, verschiedene Farbfilter zu simulieren und in der Intensität einzustellen, um z.B. den blauen Himmel mittels Rotfilter abzudunkeln, wie man das auch in Analogzeiten gemacht hat und kann auch eine positive oder negative Vignettierung im Bild einstellen. Natürlich darf dabei auch die Möglichkeit einer Sepiatonung, etc. nicht fehlen, diese Einstellungen sind jedoch nicht direkt über den kleinen Hebel abrufbar, sondern können nur im Menü eingestellt werden.

Die Kamera speichert die Schwarzweißfotos als JPGs auf der SD Karte ab, bei Bedarf kann man aber natürlich auch eine RAW Datei parallel zum Schwarzweißfoto speichern, um sämtliche nachträgliche Bearbeitungsmöglichkeiten offen zu halten.

Ich fotografiere ja grundsätzlich seit ich 2003 auf die Digitalfotografie umgestiegen bin, ausschließlich im RAW Format, weil man das als Profi einfach tut und bearbeite alle meine Fotos im RAW-Konverter, auch Reportagenfotos! Nicht so im heurigen Sommerurlaub, den ich mit meiner Familie auf der Insel Rab in Kroatien verbracht habe. Nachdem wir diese Insel schon seit vielen Jahren besuchen, kenne ich dort so gut wie jeden Stein und es gibt fast nichts, was meinem fotografischen Auge entkommen ist 🙂
Nur war das wie gesagt bisher nur in RAW und wurde später als Farbfoto ausgearbeitet.

Nicht so in diesem Jahr, denn ich wollte mich voll und ganz der Schwarzweißfotografie mit der PEN F widmen und auch einmal ohne Nachbearbeitung auskommen. Natürlich habe ich, wie könnte es anders sein, zur Sicherheit auch RAWs mitfotografiert 🙂

Um meine Erzählung abzukürzen und zum Punkt zu kommen….ich habe die PEN F in Sachen Schwarzweißfotografie richtig lieben gelernt. Besonders die Beeinflussung der Gammakurve, die Simulation der Farbfilter zur Aufhellung oder Abdunkelung bestimmter Motivfarben und die Möglichkeit, Filmkorn zu simulieren, haben es mir richtig angetan. Die JPGs direkt aus der Kamera sind erstklassig und man kann sich die Bearbeitung im RAW Konverter wirklich sparen….Es kommt sogar ein wenig Leica M Feeling auf, wenn man mit der PEN F fotografiert.

Alle genannten Einstellungen können natürlich auch an den aktuellen OM-Ds vorgenommen werden, aber in der PEN F haben die Olympus Ingeneure die Bedienung optimiert.

Im Anschluss möchte ich Euch noch ein paar meiner Fotos aus dem heurigen Urlaub zeigen. Alle Fotos sind im Zuge von Spaziergängen in der Altstadt oder bei Stranderkundungen entstanden. Ich habe kein Stativ verwendet, alle Fotos wurden mit Festbrennweiten (7,5mm Samyang Fisheye und die m.Zuiko Primes 12mm f2.0, 17mm f1.8, 25mm f1.8, 45mm f1.8 und 75mm f1.8) aufgenommen und sind unbearbeitet direkt aus der Kamera. Viel Spaß!

Reminder – 20.10.2016 Atomkraftwerk Zwentendorf – Sonderführung

Am Donnerstag, den 20. Oktober 2016, findet die für heuer letzte Sonderführung für Fotografinnen und Fotografen im Atomkraftwerk Zwentendorf in Niederösterreich statt.

Falls Sie sich schon immer gefragt habt, wie ein Atomkraftwerk von innen aussieht, haben Sie bei dieser 5-stündigen Sonderführung die Gelegenheit, alles über die Technik in einem Atomkraftwerk zu erfahren und ausgiebig und vor allem exklusiv in einer kleinen Gruppe dort zu fotografieren. Wir haben das AKW 5 Stunden für uns alleine und werden von 2 sehr netten und sachkundigen Guides in die tiefsten Tiefen des Reaktors geführt. Wer kann schon von sich sagen, dass er einmal in einem Atomreaktor gestanden hat?

Das Atomkraftwerk Zwentendorf ist das weltweit einzige Atomkraftwerk, das völlig gefahrlos begangen werden kann, weil es zwar gebaut wurde, danach aber aufgrund einer Volksbefragung bei der sich die österreichische Bevölkerung mit 51 zu 49 Prozent gegen die Atomkraft in Österreich ausgesprochen hat, nie in Betrieb gegangen ist. Dabei waren selbst die Brennstäbe schon geliefert und man hätte nur noch einschalten müssen.

Es ist auch heute noch (fast) vollständig ausgestattet und wird die meiste Zeit des Jahres an eine deutsche Kraftwerkschule vermietet, damit Techniker von baugleichen AKWs gefahrlos ihre Fertigkeiten trainieren können. Selbst Techniker aus Japan kommen zum Training nach Zwentendorf!

Jeden Freitag finden Führungen mit Gruppen bis zu 30 Personen statt, die sogar kostenlos sind. Jedoch dauern diese Führungen gerade einmal 1,5 Stunden und man hat so gut wie keine Zeit zum Fotografieren. Außerdem stehen einem die anderen Besucher ständig im Weg herum. Leider muss man sich außerdem ein halbes Jahr vor der eigentlichen Führung anmelden, damit man überhaupt einen Platz bekommt.

Bei dieser exklusiven Sonderführung, die ich in Kooperation mit der EVN veranstalte, gehört das AKW für 5 Stunden ausschließlich uns und wir können uns wie gesagt alles, aber auch wirklich alles genau ansehen und fotografieren.

Derzeit sind gerade noch 3 Plätze frei. Wer also heuer noch dabei sein will, muss sich beeilen, da die letzten 3 Führungen sehr rasch ausgebucht waren.

Im nächsten Jahr wird es wieder Sonderführungen im AKW geben, allerdings erst wieder im April. Man kommt nur sehr schwer freie Termine.

Weitere Detailinformationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es HIER (bitte anklicken)

Meine ersten Erfahrungen mit dem Olympus M.Zuiko Pro Digital 300mm f4.0

Seit ein paar Wochen bin ich nun stolzer Besitzer des Olympus M.Zuiko Pro 300mm f4.0 und konnte schon einige Erfahrungen mit diesem Objektiv sammeln.

Es gibt bereits viele Berichte im Web, die dem Objektiv eine hervorragende Schärfe und Auflösungsleistung attestieren und auch ich kann nur sagen, das Ding ist optisch ein Wahnsinn.

Dennoch gibt es ein paar Dinge, die man bei der Handhabung dieses Objektivs bedenken sollte. Ein kleiner Bootsausflug mit einem Freund, der  Nationalparkranger im Nationalpark Donauauen ist, sowie 3 weiteren Freunden, die auch begeisterte Olympus User sind, hat mich auf die Idee gebracht, ein wenig über meine Erfahrungen mit dem 300er zu berichten und ein paar Tipps zu geben.

Wir starteten gegen 17:00 Uhr, es war leicht bewölkt und wir waren im Schlauchboot in einem Seitenarm der Donau unterwegs und wollten Graureiher und Kormorane fotografieren. Der erste Graureiher ließ auch nicht lange auf sich warten und wir schlichen uns ganz langsam immer näher heran in der Hoffnung, dass wir nahe genug herankommen würden, ohne dass er wegfliegt. Es hätten ruhig noch mehr als 300mm (600mm KB) sein können, denn diese Vögel sind extrem aufmerksam und hauen sehr schnell ab, wenn man sich zu schnell bewegt oder zu nahe kommt. Den MC14 Extender hatte ich an dem Tag nicht dabei. Wir waren also ca. 100m entfernt und ich verspreizte mich im Boot, um eine halbwegs stabile Lage zum Anvisieren und Fotografieren zu bekommen. Der Einsatz eines Stativs wäre nicht möglich gewesen und hätte bei dem doch leicht schaukelnden Boot nichts gebracht. Also hielt ich mit dem 300er an der E-M1 an und versuchte den Vogel zu fotografieren. Dabei viel mir zuerst einmal auf, dass es extrem schwer ist, scharfzustellen, wenn das Ziel verhältnismäßig klein ist, das Boot schaukelt und man in Kleinbild umgerechnet ein 600er an der Kamera hat, denn die Bildstabilisierung setzt erst ein, sobald der Fokus sitzt und das warf ziemliche Probleme auf bei der langen Brennweite. Der Graureiher gab für den Autofokus ein sehr kleines Ziel ab und es war sehr schwer, bei der ganzen Schaukelei nicht auf den Hintergrund scharfzustellen. Ich musste mehrere Versuche mit dem kleinsten AF-Feld machen, bis der Fokus richtig traf und ich das Bild letztendlich mit einer 1/320 Sekunde Belichtungszeit (ich wollte den Stabilisator testen) machen konnte. Eine Umstellung auf den manuellen Fokus und Aktivierung des Bildstabilisators bei halb gedrücktem Auslöser ist zwar eine große Hilfe, bringt aber den Nachteil, dass man bei aktivierter Sucherlupe noch näher dran ist und das Bild trotz Stabi hin und her ruckt, wodurch man sich wiederum schwer tut, manuell scharfzustellen. Es ist ein Geduldspiel.

Aber nachdem ich ja nicht aufgebe wenn es um eine Lösungsfindung geht, habe ich dank der unendlichen Einstellmöglichkeiten meiner Olympus Kamera einen Weg gefunden, der das Ganze merkbar vereinfacht, noch dazu mit Autofokus! Dazu muss ich ein wenig ausholen 🙂

Wie funktioniert das Ganze? Nun ja, es sind ein paar Einstellungen, die in Kombination super funktionieren, wobei ich hier im Speziellen auf die E-M1 eingehe. Man kann die gleichen Einstellungen aber auch an den anderen OM-Ds ähnlich vornehmen.

1.) Meine Videoaufnahmetaste ist so eingestellt, dass ich damit zwischen AF und MF umstellen kann. Stellt Eure Kamera über das Touch-Menü, oder wie in meinem Fall über eine Funktionstaste auf MF. Wenn man den Fokusring des 300ers zurückzieht um auf MF zu stellen, funktioniert die Sache nicht, da wir im Endeffekt trotz MF-Einstellung automatisch fokussieren wollen 🙂

2.) Meine AEL/AFL-Taste ist so konfiguriert, dass ich im MF-Modus damit scharfstellen kann. Dazu geht ihr ins Zahnradmenü A und wählt den Menüpunkt AEL/AFL – S/C/M aus. Für MF wählt Ihr dort den MODE 3 aus, der es ermöglicht, mit der AEL/AFL-Taste zu fokussieren. Man kennt diese Funktion auch als „Back Button Focus“.

3.) Weiters ist meine FN2 Taste (hinter dem Auslöser) auf „VERGRÖSSERN“ eingestellt, d.h. wenn ich diese Taste drücke erscheint im Sucher ein grüner Rahmen und wenn ich noch einmal auf diese Taste drücke, wird das Sucherbild auf diesen Ausschnitt vergrößert. Den Vergrößerungsfaktor kann man, sobald man sich in der vergrößerten Ansicht befindet auch noch mit einem der Einstellräder verändern.

4.) Damit das ganze gut funktioniert, wollen wir noch, dass wenn der Auslöser in der vergrößerten Ansicht angetippt wird, das Sucherbild auf den gesamten Bildinhalt zurückspringt. Dazu müsst Ihr im Zahnradmenü D den Menüpunkt „LV Makro Modus“ auf Mode 1 stellen.

5.) Der Bildstabilisator muss so eingestellt werden, dass er schon bei halb gedrücktem Auslöser aktiv wird und nicht erst bei der Aufnahme. Dazu geht Ihr ins Zahnradmenü C und setzt den Menüpunkt Halb.Auslöser mit IS auf EIN.

So, jetzt seid Ihr sicherlich ein wenig verwirrt 🙂 und wollt wissen, was das ganze soll und vor allem was die ganze Einstellerei bringt. Und so gehts:

Zuerst stellt Ihr Eure Kamera über das Touchmenü oder eine FN Taste auf MF (nicht den Fokusring am Objektiv verwenden!). Danach visiert Ihr Eurer Motiv an und drückt auf die FN2 Taste, um das grüne Rechteck für die Ausschnittvergrößerung anzuzeigen, und jetzt kommt’s. Wenn Ihr jetzt die FN2 Taste noch einmal drückt, springt die Suchervergrößerung an und voilà, der Stabi fängt an zu arbeiten, ohne, dass Ihr den Auslöser halb drücken müsst!!! Jetzt könnt ihr per Autofokus auf das vergrößerte Bild scharfstellen, indem ihr die AEL/AFL-Taste drückt. Danach den Auslöser halb drücken, um auf den gesamten Bildausschnitt zu kommen und auslösen. Ich habe es einige Male getestet und es funktioniert ganz hervorragend.

So verwirrend für so manchen die vielfältigen Einstellmöglichkeiten bei den Olympus Kameras sind….aber das sollen andere einmal nachmachen. Olympus bekommt dafür von mir wieder einmal 100 Punkte! Was für ein System…WOW!

Jetzt wollt Ihr sicherlich auch noch das Foto mit dem Graureiher sehen. Hier einmal unbeschnitten und die 100% Ansicht. Fotografiert wurde bei ISO 400 mit einer 1/320 Sekunde und Blende 4 aus der Hand aus dem schaukelnden Boot.