Mythen und Märchen zu Äquivalenzbrennweite und -blende

Worin bestehen die Unterschiede  zwischen dem „kleinen“ Four Thirds Sensor in Olympus Systemkameras und Kleinbildsensoren in Vollformat DSLRs in Sachen Schärfentiefe, Lichtstärke, Brennweitenangaben, etc.

Allen, die sich ein wenig für die Physik und im Speziellen für die Physik in der Digitalfotografie interessieren, möchte ich den folgenden Beitrag nicht vorenthalten, den Reinhard Wagner (Autor vieler Olympus Kamerabücher) vor einiger Zeit im OLY-FORUM.COM  gepostet hat. Er klärt über viele falsche Annahmen auf, die immer wieder in der Diskussion unter FotografInnen aufkommen, sobald es um Größenunterschiede bei Aufnahmechips geht.

Originaltext von Reinhard Wagner:

Weil es immer wieder in Diskussionen auftaucht, hier vielleicht mal ein kleiner Grundlagenpost:

Die Brennweite eines Objektivs ist bei seiner Konstruktion festgelegt. Sie ändert sich nicht dadurch, dass man es an eine Kamera mit beliebig großem Sensor schraubt. Auch ohne Kamera hintendran hat das Objektiv genau diese Brennweite.

Die Blendenzahl eines Objektivs berechnet sich durch das Verhältnis von Brennweite zu Öffnung. Die Öffnung des Objektivs ändert sich nicht, egal, ob man das Objektiv nicht anschließt, oder an einen großen Sensor oder an einen kleinen Sensor anschließt. Sie ist eine Konstante des Objektivs, genauso wie die Brennweite.

Die Lichtstärke eines Objektivs wird durch die Blendenzahl angegeben. Sie ändert sich nicht dadurch, dass man ein anderes Aufnahmemedium dahintersetzt.

Was ändert sich durch die Änderung der Größe eines Aufnahmemediums?

Am Objektiv: gar nichts. Am Bild in der Bildebene: gar nichts.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass unterschiedliche Sensoren unterschiedliche Ausschnitte des Bildes wiedergeben. Ein 50mm f/1,4 hat an allen Sensoren die identische Abbildung. Es liefert nicht auf einmal eine größere Freistellung, nur weil es an einen Kleinbildsensor angeschraubt wird.

Um nun zu betrachten, welche Auswirkungen die Sensorgröße auf das Bild hat, das auf der Speicherkarte landet, nehmen wir Sensoren mit gleicher Auflösung an und gleicher Sensortechnologie.*
Wir nehmen des weiteren an, dass es sich beim betrachteten Objektiv um ein Objektiv handelt, dessen Bildkreis groß genug ist, um alle in Frage kommenden Sensoren auszuleuchten.

Wir betrachten als erstes die jeweiligen Schärfentiefen bei 2m Motiventfernung und 50mm f/1,4
FT-Sensor: 0,031m
KB-Sensor: 0,062m
Der Kleinbildsensor liefert also eine doppelt so große (!) Schärfentiefe bei identischem Objektiv. Das hat den Grund darin, dass der zulässige Zerstreuungskreis bei einem Kleinbildsensor natürlich entsprechend deutlich größer ist.

Wir betrachten den Bildwinkel: da der FT-Sensor nur die Mitte des Bildkreises abbildet und der KB-Sensor die vierfache Fläche hat, ändert sich scheinbar (!) der Bildwinkel. In Wirklichkeit ist der Bildwinkel des Objektivs natürlich konstant. Diese scheinbare Änderung durch den Ausschnitt sieht wie folgt aus:
FT-Sensor: 24°
KB-Sensor: 48°

Damit nun eine Vergleichbarkeit gegeben ist, werden nun jeweils Objektive mit anderem Bildwinkel verwendet.
FT-Sensor: 25mm
KB-Sensor: 50mm, jeweils f/1,4

Die Schärfentiefen sehen nun folgendermaßen aus:

FT-Sensor: 0,126m
KB-Sensor: 0,062m

Um mit dem KB-Sensor die Schärfentiefe von FT zu erreichen, muss man nun auf f/2,8 abblenden. Damit wird das Bild aber nicht nur schärfer, sondern auch dunkler – und zwar genau zwei Blendenstufen. Es erreicht nur noch ein Viertel des Lichtes die einzelne Photodiode. Um diesen Lichtverlust auszugleichen, muss die Kamera die Signalverstärkung am Sensor erhöhen – also von ISO 200 auf ISO 800. Das sorgt für mehr Rauschen.
Prinzipbedingt hat der Kleinbildsensor aber größere Photodioden, er kann also rauschärmer gebaut werden – und zwar genau um zwei Blendenstufen. Durch das notwendige Abblenden zur Erlangung der gleichen Schärfentiefe ist aber dieser Rauschvorteil egalisiert. Ein sogenanntes Nullsummenspiel.

Fazit: Bei gleichem Bildwinkel und gleicher Blende ist die Schärfentiefe bei Kleinbild geringer. Bei gleicher Brennweite und gleicher Blende ist die Schärfentiefe bei FT geringer. Um eine identische Freistellung bei gleichem Motiv und gleicher Blende wie bei einem Kleinbildsensor zu erreichen, benötigt man bei FT eine um den Faktor ca 1,4 kleinere Brennweite. Beispiel:
FT: 36mm, f/2, Schärfentiefe 0,086m
KB: 50mm, f/2, Schärfentiefe 0,088m

Dies ist zwar eine identische Schärfentiefe, nicht jedoch ein identisches Bild, weil der Bildwinkel unterschiedlich ist. Identische Bilder wurden aber bereits einen Absatz höher behandelt. Es wird jedoch deutlich, warum es mit FT durchaus problemlos möglich ist, freizustellen.

Nur mal so.

Zur Berechnung der Schärfentiefen wurden übrigens für den FT-Sensor ein Zerstreuungskreis von 0,0071mm und für den KB-Sensor von 0,014 verwendet.

grüße
Reinhard Wagner

*) Unterschiedlich große Sensoren mit gleicher Auflösung und gleicher Sensortechnologie gibt es nicht. Sie sind eine physikalische Unmöglichkeit. Im konkreten Fall gibt es zum Beispiel keinen Kleinbild-BSI-Sensor, einen Vergleichssensor zu den Sensoren der OM-D-Serie gibt es also nicht.

 

Olympus OM-D E-M1 Firmwareupdate 4.0

Olympus bringt demnächst das Firmwareupdate 4.0 für die E-M1 heraus. Folgendes Video beschreibt die neuen Features. Das Update ist gratis und wird voraussichtlich Ende November zur Verfügung stehen.

 

Olympus OM-D E-M5 Mark II Firmwareupdate 2.0

Olympus bringt demnächst das Firmwareupdate 2.0 für die E-M5 Mark II heraus. Folgendes Video beschreibt die neuen Features. Das Update ist gratis und wird voraussichtlich Ende November zur Verfügung stehen.

Der DSLR Arm und wie man ihn vermeidet :-)

Dieses Mal geht es zur Abwechslung um ein Spaßvideo, dass aber auch seine wahren Seiten hat.

Viele Digitale Spiegelreflexkameras und deren Objektive sind oft groß und schwer und dann kann es schon vorkommen, dass man mit einen „DSLR-Arm“ entwickelt, bzw. das man sich so fühlt, als ob man einen solchen hätte. Im folgenden Video wird das ein wenig überspitzt dargestellt, es bringt aber das Problem auf den Punkt. Heute gibt es zum Glück leichtere und kompaktere Kamerasysteme, die vergleichbare Bildqualität liefern können. Warum sollte man sich also unnötig abschleppen?

 

Impressionen vom Olympus Photography Playground in Wien

Gestern war ich mit ein paar Workshopteilnehmern auf dem Olympus Photography Playground in Wien. Der Playground ist heuer kleiner geraten als im letzten Jahr, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch, denn man kann die nagelneue Olympus OM-D E-M10 Mark II ausgiebig beäugen und testen und das kann man auch im kleineren Rahmen ausgiebig tun. Die […]

Olympus Workshops Austria – Facebook Gruppe gegründet

Liebe Olympus-Fans und alle, die es noch werden wollen!

Ich habe eine neue Facebook-Gruppe gegründet zu der ich Euch herzlich einladen möchte!

Die Gruppe heißt OLYMPUS WORKSHOPS AUSTRIA

In dieser Gruppe dreht sich alles um Olympus Workshops in Österreich, die von mir (Karl Grabherr), sowie ausgewählten Partnern abgehalten werden.

Es wird Beiträge zu neuen Olympus Kameras und Objektiven, etc. geben und es darf auch gerne eifrig diskutiert werden und Bilder besprochen werden.

Tipps und Tricks rund um das Olympus Kamerasystem sollen das Ganze abrunden.

Fragen zum Olympus System sind jederzeit willkommen und werden nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. Ich arbeite seit 2003 mit dem Olympus System und kenne die Kameras und das System wie meine Westentasche. Also fragt, was das Zeug hält, ich helfe gerne weiter!

Ich wünsche mir einen freundlichen Umgangston in der Gruppe, damit ich nicht gezwungen bin, Leute wieder zu entfernen. Sollte sich jemand wiederholt im Ton vergreifen, behalte ich mir das Recht vor, den- oder diejenige wieder aus der Gruppe auszuschließen.

Ich freue mich auf viele Gruppenmitglieder, Workshopteilnehmer, Fragen zum Olympus-System, anregende Diskussionen rund um das Olympus System und wünsche allen viel Spaß!

HIER geht es direkt zur Gruppe!

Herzliche Grüße
Karl Grabherr

Das Photo+Adventure Rahmenprogramm 2015 ist online

Das Photo+Adventure Rahmenprogramm 2015 ist online

Umfassend wie noch nie bietet es 44 Reiseveranstalter Vorträge „Weltweit.Reisen“, 10 Fachvorträge, 18 Präsentationen sowie 19 Seminare und 20 Workshops.

Was bringen höchstauflösende DSLRs in der Praxis wirklich?

Die Topmodelle verschiedener Kamerahersteller erreichen 36 Megapixel und mehr im sogenannten Vollformat (ich nenne es immer noch lieber Kleinbildformat, denn unter Vollformat verstehe ich etwas anderes).

Macht das wirklich Sinn und unter welchen Voraussetzungen werden diese Auflösungen tatsächlich erreicht? Die Auflösung der Objektive wird dabei von der Industrie oft unter den Tisch gekehrt, dass diese jedoch weit wichtiger ist, als hinlänglich bekannt und dass nur das perfekte Zusammenspiel zwischen Sensor, Objektiv und Bildprozessor zu besten Ergebnissen führen kann, kommt nicht bis zum Endverbraucher. Deshalb sehe ich in meinen Workshops immer wieder Leute, die zwar eine teure Kamera ihr Eigen nennen (oft ab 3.000,- aufwärts für das Gehäuse), dann jedoch ein Objektiv vom Fremdhersteller um ca. 300,- davorschrauben. Selbst Originalobjektive dürften nicht wirklich den Sensorauflösungen gerecht werden. Und so bleiben nur ganz wenige und extrem teure Objektive, die annähernd das erreichen, was uns die Industrie in tollen Prospekten verspricht. In meinen Augen ist das schlicht und ergreifend Bauernfängerei, damit die Industrie lebt, immer mehr und größere Speicher, Festplatten, schnellere PCs, etc. angeschafft werden muss.

Wenn man sich dann reinrassige Profikameras ansieht, wie z.B eine Canon 1Dx oder eine Nikon D4s, die eine meist geringere Auflösung haben als die darunter angesiedelten Semi-Profi Modelle, fragt man sich schon, warum das wohl so ist…..

Ein interessanter Artikel (siehe link) und einschlägige Berichte in Fotofachzeitschriften bestätigen, was einige Profis seit langem wissen.

Noch kurz eines zum Artikel selbst. Bitte beachten Sie nicht die Werbung für die Software in diesem Artikel! Keine Software der Welt kann aus einem Bild, das nicht bereits optimal aus der Kamera herauskommt, mehr herausholen, als bereits vorhanden ist. Lassen Sie sich auch hier keinen Bären aufbinden.

Aber lesen Sie selbst und bilden Sie sich ihre eigene Meinung (zum Weiterlesen anklicken)

 

Erhält man mit einer neuen Kamera mehr Bildqualität?

Immer wieder tauchen in Foren oder bei persönlichen Gesprächen Fragen zur Bildqualität von neuen Kameras im Vergleich zu anderen Marken, neueren oder preislich höher angesiedelten Modellen auf.

Im Olympusforum fragt z.B. jemand, ob er sich die neue Olympus E-M10 II (Einstiegsmodell) oder doch lieber gleich das Profimodell E-M1 kaufen soll und ob diese beiden Modelle einen merkbaren Unterschied in der Bildqualität erkennen lassen. Aktuell habe er die Vorgängerin der E-M10 II und sei eigentlich sehr zufrieden. Weiters fragt er, ob er überhaupt gleich das System wechseln soll und ob nicht die Kameras einer anderen Marke besser wären.

Dazu meine klare Antwort:

Es kommt immer darauf an, was man fotografiert, ob man die Fotografie hobbymäßig oder professionell ausübt und welche Ansprüche man demzufolge hat in Sachen Handling, Gewicht, Robustheit, Spritzwasserschutz, Umgebungsbedingungen, Geschwindigkeit, Auflösung, etc.

Danach wählt man dann das eine oder andere Gehäuse aus und die dazu passenden (wieder vom Einsatz und Anspruch abhängig) Objektive aus. Die Marke spielt da eine untergeordnete Rolle, wichtig ist, dass man sich rundherum mit seiner Wahl wohlfühlt und auch das Budget nicht gesprengt wird. Auch an die Kosten für den Physiotherapeuten sollte man im einen oder anderen  Fall bereits vor einem Kauf denken 🙂

Gut und schön, aber jetzt kommt das, worauf es eigentlich viel mehr ankommt und wodurch sich die Bildqualität als solche tatsächlich drastisch verbessern läßt!

Die Bildqualität lässt sich in erster Linie nur durch die Arbeit an sich selbst verbessern. Ständiges Dazulernen und Hinterfragen der eigenen Kenntnisse und der Bildergebnisse, niemals gänzlich zufrieden zu sein mit dem was man erreicht hat, das macht eine Steigerung der Bildqualität aus. Wenn die Bilder einmal an der Wand hängen, kann niemand mehr sagen, mit welcher Kamera diese aufgenommen worden sind. Was aber verglichen wird, ist der Bildinhalt, die Bildgestaltung, die Dramatik, Lichtsetzung und viele andere Kriterien, die natürlich wieder subjektiv sind. Es gibt keine feste, objektiv messbare Größe namens „Bildqualität“ als solche. Was den Unterschied macht, ist das Können der Fotografin oder des Fotografen und auch das Glück, gerade im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein und dabei das perfekte Licht zu erwischen (abgesehen von Studioaufnahmen oder professionellen Produktionen). Wenn man dann auch noch im richtigen Moment auf den Auslöser drückt, hat man gewonnen. Nur darauf kommt es an!

Sämtliche Kameras auf dem Markt bieten vergleichbare technische Bildqualität, die natürlich von sehr guten Objektiven zusätzlich profitiert, aber wie gesagt, in erster Linie kommt es darauf an, was man selbst als FotografIn zur Bildqualität beiträgt.

In diesem Sinne, fotografiert mit dem was ihr gerade habt, fotografiert viel und regelmäßig und hinterfragt Eure Ergebnisse. Seid nie zufrieden! Nur so geht es!

Und zu guter letzt ist immer die Kamera, die ihr dabei habt, die beste Kamera. Es nützt nichts, wenn man noch so viel investiert, wenn die Sachen dann z.B. aus Gewichtsgründen, oder weil man Angst hat, dass man überfallen wird,  zu Hause im Schrank liegen.

Gut Licht und viele tolle Motive wünsche Euer

Karl Grabherr

Bildstabilisator – Olympus E-M5 II vs. Panasonic GH-4

So schlägt sich der Bildstabilisator der Olympus E-M5 Mark II im Vergleich zur Panasonic GH-4

Olympus OM-D Bildstabilisator in Action

Danke an Fredrik Gløckner, der sich die Mühe gemacht hat und ein eindrucksvolles Video zur Funktionsweise des Bildstabilisators in Olympus OM-D Kameras gemacht hat.

Die neue Olympus E-M10 Mark II – Eine Kamera zum verlieben

Die neue Olympus OM-D E-M10 Mark II ist eine Kamera, die aus meiner Sicht viele Fans gewinnen wird. Sie ist kompakt, leicht, sieht sehr gut aus und hat viele Features, die man bei herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkameras vergeblich sucht.

Ein großzügiges Objektivangebot von Olympus und anderen Herstellern rundet das Gesamtpaket ab und man findet für jeden Geldbeutel die passende Lösung. Selbst höchste Profiansprüche werden zur vollsten Zufriedenheit abgedeckt. Olympus-Objektive genießen in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf.

Sehen Sie sich die Kleine an und verlieben Sie sich. In Kürze können Sie die E-M10 Mark II auch in meinen Fotoworkshops ausprobieren. Diese Workshops werden in Kooperation mit Olympus stattfinden. Infos und Workshoptermine folgen demnächst.

Good News für Olympus E-M1 und E-M5 II User – Neues Firmwareupdate kommt im November 2015

Olympus kümmert sich wieder einmal um seine Bestandskunden und bringt für OM-D Kameras E-M1 und E-M5 Mark II ein neues Firmwareupdate mit sehr interessanten neuen Funktionen heraus. Releasezeitpunkt wird Ende November 2015 sein. Man darf gespannt sein!

Das tolle ist dabei, dass diese Funktionserweiterungsupdates bei Olympus nichts kosten. Andere Hersteller lassen sich Softwareupdates teilweise bezahlen oder verweisen auf eine neue Kamera, wenn man bestimmte Funktionen nutzen möchte. Nicht so bei Olympus, das nenne ich Kundenservice!

Ich habe hier den Originaltext von der Olympus Japan Seite kopiert, habe mir aber erspart, ihn auf Deutsch zu übersetzen.

 

1) Focus Stacking Mode (OM-D E-M1 only)
Focus Stacking Mode let you shoot macro photos that are completely in focus at all depths. A single press of the shutter button captures 8 shots with different focal positions, automatically merging them into a single shot on the camera. Depth of field larger than that of minimum aperture and high resolution without diffraction can be achieved.

2) Focus Bracketing Mode
This function captures up to 999 shots with the focus position for each shot being changed, allowing you to use photo retouching software to merge the images with larger depth of field that cannot be achieved in focus stacking mode (8 shots).

3) S-OVF (Simulated OVF)
S-OVF enables a view that is similar to that of an optical viewfinder.
Exposure compensation and white balance are purposely not shown in S-OVF so that users who are comfortable with the optical viewfinder in DSLR cameras can use the camera in the exact same way.

4) Movie-Exclusive Picture Mode: Flat (OM-D E-M5 Mark II only)
Movie-Exclusive Picture Mode Flat provides beautiful post-editing or grading color by lowering the contrast to minimize highlight blowouts and loss of detail in shadows.

5) Synchronized PCM Audio Rec. with Movie Recording
Functions have been added for shooting movies when connecting Olympus Linear PCM Recorder LS-100 via USB cable. Slate Tone can be added to make it easier to synchronize the audio and image after recording is complete, and a function for synchronizing the start of audio recording with movie recording on the camera is also available.

6) Enhanced functions on Olympus Capture Version 1.1
You can customize the display of items on the Super Control Panel so that only the required functions are displayed, and you can change the layout for easier access of the most frequently used functions. Direct PC saving is also available and the transfer speed is made faster by saving images directly to a computer without recording to an SD card. Transfer speed is improved up to 4 times faster than before. Tether shooting capabilities are also expanded. Features such as Keystone Compensation are now available to operate via a computer by connecting the camera to a computer.

7) MF Clutch and Snapshot Focus Disable
You can change settings from the menu to disable MF Clutch and Snapshot Focus.

8) Latest firmware for M.Zuiko Pro and Premium lenses
Along with this latest firmware upgrade, latest firmware for the M.Zuiko Pro and Premium lenses will also be released. Aperture drive has been improved for smooth exposure control even when shooting movies in situations with sudden changes in brightness. It also supports for disabling the MF Clutch and Snapshot Focus.

Und hier noch eine Überrsichtstabelle der neuen Funktionen, die mit dem Update Einzug halten werden: