Am kommenden Samstag, den 8.9.2018 veranstalte ich wieder einen Capture One Pro Workshop, bei dem ich meinen persönlichen Workflow, der sich seit vielen Jahren bestens bewährt hat, zeige. Es wird der gesamte Ablauf vom Import der Fotos, über die sinnvolle Umbenennung und Verschlagwortung der Bilder, die grundlegenden Bearbeitungsschritte zur Optimierung der Fotos und schließlich der Export mit mehreren Varianten gezeigt. Dieser Workshop bietet somit einen schnelle und effektiven Einstieg in diese umfangreiche Software, die von vielen Profis bevorzugt wird.

Capture One Pro ist auch mein bevorzugter RAW-Konverter  (C1 gab es schon lange, bevor Lightroom das Licht der Welt erblickte), da er mir einerseits ermöglicht, mit Katalogen zu arbeiten wie in Lightroom, andererseits aber auch die Möglichkeit bietet, mit einzelnen Sitzungen zu arbeiten, was meiner Arbeitsweise sehr entgegenkommt. Auch eine Kombination aus Sitzungen und Katalogen ist natürlich möglich und vereint damit beide Welten.

Sitzungen haben gegenüber einem Katalog den Vorteil, dass man einzelne Shootings sehr einfach verwalten kann und es keine Referenzierung der Bilder auf eine bestimmte Festplatte gibt, wie bei Katalogen üblich. Dadurch bietet sich mir die Möglichkeit, eine gesamte Sitzung mit allen relevanten Dateien (RAWs, Einstellungsdateien, Vorschaudateien, fertig entwickelte Fotos) von meinem Heimlaufwerk auf das Notebook zu kopieren, Bilder im vollen Umfang mobil bearbeiten zu können, ohne, dass ich die Bilder aus dem Katalog auschecken muss, oder Smartvorschauen erstellen muss und wenn ich mit der Bearbeitung fertig bin, wird einfach der gesamte Sitzungsordner zu Hause wieder zurückkopiert und per automatischem Backup auf eine zweite Festplatte gesichert.

Eine Bildersuche geht ganz einfach auch ohne Katalog über den Finder bzw. Explorer, da sämtliche meiner Bilder eindeutig benannt sind und aufgrund einer durchdachten Ordnerstruktur, die ich mir vor einigen Jahren zurechtgelegt habe, über die Bordmittel des jeweiligen Betriebssystems auffindbar sind.

Der Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass Capture One Pro immer schnell und flüssig arbeitet und keinerlei Verlangsamung durch einen immer größer werdenden Katalog entstehen kann.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil von Capture One Pro ist, dass sich die Software sehr stark in den Grafikspeicher legt und so z.B. das Rendern einer 100% Ansicht gerade einmal 1 Sekunde dauert gegenüber ca. 3-4 Sekunden bei Lightroom. Wenn man einmal gut 3000 Bilder einer Hochzeit bearbeitet hat, weiß man solche „Kleinigkeiten“ sehr zu schätzen.

Wer noch auf der Suche ist nach einem RAW-Konverter, oder wer einmal abseits von Lightroom über den Tellerrand schauen möchte, sollte sich auf jeden Fall mit Capture One Pro auseinandersetzen. Viele wechseln dann und ersparen sich damit viel Zeit bei der Bearbeiten ihrer RAW-Dateien 😉
Außerdem kann man Capture One auch kaufen und muss nicht unbedingt jedes Update mitmachen, wenn man mit der „alten“ Version zufrieden ist und keine neue Kamera hat. Für die, die ihre Software lieber mittels Abo mieten, gibt es aber auch diese Option.

Im Workshop könnt ihr mit einer kostenlosen Testversion arbeiten, die 30 Tage im vollen Umfang genutzt werden kann und Euch in aller Ruhe entscheiden, ob C1 der RAW-Konverter Eurer Wahl ist. Es gibt noch 4 freie Plätze für den kommenden Samstag.

Ich freue mich auf Euch!

Detailinfos zum Workshop und Buchungsmöglichkeit